TECHNIKSTUDIE · YOKO-SUTEMI-WAZA

Yoko-wakareSo funktioniert der Wurf – und so verbesserst du ihn

Trenne dich zur Seite und erhalte dabei die Verbindung nach vorn über deinen Körper. Bestimme fünf Eingänge, bei denen sowohl eine folgende Schulterlinie als auch eine freie Bahn außen rechts vorhanden sind, bevor du ein kontrolliertes Absenken übst.

Japanisch
横分
Bedeutung
Seitliche Trennung
Einordnung
Yoko-sutemi-waza (Selbstfalltechniken zur Seite)
Diese Anleitung
Beide Füße außen an Ukes rechter Seite; Absenken auf die linke Seite

Yoko-wakare: die bestimmende Aktion

Yoko-wakare ist eine Selbstfalltechnik mit seitlicher Trennung. Tori legt den Körper quer über den verbundenen Weg nach vorn und senkt sich zur Seite ab, sodass Uke über den ausgestreckten Körper rotiert. Die Technik verlangt eine festgelegte Beziehung des Oberkörpers vor dem Absenken.

Name und Geltungsbereich: Yoko-wakare (横分), meist als „side separation“ (seitliche Trennung) wiedergegeben, gehört zu den Yoko-sutemi-waza (Selbstfalltechniken zur Seite). Suchanfragen nach „yoko wakare“ und die Schreibweise mit Bindestrich meinen hier dieselbe offizielle Technik. Ein informeller Spitzname sollte mit der tatsächlichen Aktion abgeglichen werden, bevor man ihn als eigene Technik behandelt.

Konvention für die Position: Diese Anleitung verwendet ein Absenken auf die linke Seite, wobei beide Füße außen an Ukes rechter Seite stehen und Uke nach vorn oder in die rechte vordere Ecke gelenkt wird. Die Beine strecken sich in der demonstrierten Beziehung, ohne eine Schere zu bilden oder Ukes Knie einzuklemmen. Tori ist die Person, die die Technik ausführt, Uke der annehmende Partner. Bestimme bei einem gespiegelten Kamerabild zuerst die eigenen Seiten jeder Person. Kehre für eine Lektion auf der linken Seite die ganze Beziehung um, statt nur eine Gliedmaße zu wechseln und anderswo unvereinbare Richtungen beizubehalten.

Gedacht ist die Seite für Judoka, die bereits unter Aufsicht üben können und Demonstration, Diagnose und Entscheidungen miteinander verbinden wollen. Bei Yoko-wakare lautet die zentrale Frage: sich zur Seite trennen und dabei die Verbindung nach vorn über den Körper erhalten. Anfänger können die Form mit einem Trainer studieren; sie gegen wechselnden Widerstand anzuwenden, verlangt die zusätzliche Arbeit an Erkennen und Kontrolle, die unten beschrieben ist. Der Artikel ordnet keine allgemeingültige Gürtelstufe zu und verspricht nicht, dass ein bestimmter Körperbau automatisch Erfolg hat.

Offizielle Demonstration und eine zweite Referenz zum Ansehen

KODOKAN · 横分 / Yoko-wakare
Offizielles Video auf YouTube ansehen, falls der Player nicht verfügbar ist.
Efficient Judo · Yoko-wakare - Demo
Video auf YouTube öffnen, falls der Player nicht verfügbar ist.

Beobachte, wohin sich beide Füße im Verhältnis zu Ukes rechter Seite bewegen und ob die Schultern vor dem Fall folgen. Die waagerechte Endform des Körpers ist weniger aufschlussreich als die Abfolge, die sie erzeugt hat.

Offizielle Referenz: Kodokan. Zweite Demonstration: Efficient Judo. Öffne die Links der Herausgeber, falls einer der eingebetteten Player nicht verfügbar ist.

Eine praktische Frage beim Ansehen lautet: „Kann ich nach außen gehen, ohne die Verbindung zu verlieren, die Uke über meinen Körper tragen muss?“ Vergleiche diese Frage zwischen der offiziellen und der zweiten Referenz. Unterschiede in Tempo, Haltung des Partners oder Griffweg können ein unterschiedliches Erscheinungsbild erklären. Kombiniere keine isolierten Details aus unvereinbaren Formen in einer Wiederholung. Hier werden weder Zeitstempel noch Behauptungen über nicht angesehene Wertungsabläufe geliefert.

Eine Gelegenheit erkennen – und erkennen, wann sie fehlt

Eine brauchbare Ausgangsbeziehung

Ukes Rumpf folgt nach vorn, beide Schultern sind über die Griffe verbunden. Tori hat Platz, außen an die rechte Seite zu gehen und einen freien seitlichen Landeraum zu schaffen.

In der gewählten Form gehen beide Füße außen an Ukes rechte Seite, bevor sich Tori in das Absenken auf die linke Seite streckt. Ärmelgriff und Griff am Oberkörper müssen die Schultern über diese seitliche Trennung hinweg folgen lassen. Übe die Bewegung nach außen ohne Fallen und beobachte, ob Ukes Rumpf verbunden bleibt. Erreichen die Arme die volle Streckung, während der Rumpf anhält, verkleinere die Lücke oder verbessere die vorausgehende Bewegung, bevor du ein Selbstfallen quer über den Weg hinzunimmst.

Wenn dieselbe Form keine Gelegenheit ist

Uke bleibt aufrecht mit dem Gewicht hinter den Füßen, oder der Raum außen ist besetzt. Sich vor dieser stabilen Haltung quer auf den Boden fallen zu lassen, bringt Tori nur nach unten, ohne eine brauchbare Radbewegung.

Eine besetzte Bahn außen nimmt den Eingang weg, auch wenn die vordere Ecke vielversprechend ist. Prüfe auf ein anderes Paar, ein störendes Bein oder zu wenig Mattenfläche, bevor du beide Füße nach außen bewegst. Zeigt im Training absichtlich eine geschlossene Bahn bei gleichen Griffen. Tori sollte stehen bleiben und neu aufbauen. Das lehrt eine echte Auswahlbedingung, die man leicht übersieht, wenn die Aufmerksamkeit nur darauf gerichtet ist, die richtige waagerechte Endform zu erreichen.

Bewegung, die du herauslocken oder lesen kannst

Nutzt einen vorhersehbaren Schritt nach vorn und eine deutlich markierte Bahn außen auf einer freien Matte. Nehmt wechselnde Schrittlängen erst hinzu, wenn beide Partner die seitliche Rotation sicher annehmen können. Lasst bei entgegengesetzter Auslage oder einer ungewohnten Griffanordnung den Trainer die beteiligten Gliedmaßen neu zuordnen. Die feste Konvention dieses Artikels ist ein Bezugspunkt zum Vergleichen; sie garantiert nicht, dass derselbe Annäherungsabstand in jeder Haltung funktioniert.

Griffe, Stütze und abschließende Aktion verbinden

Hände und Verbindung des Oberkörpers

Erhalte die Verbindung am Ärmel und am Oberkörper, während sich der Körper zur Seite trennt. Die Hände halten Ukes Schulterlinie in Bewegung über den absinkenden Körper, statt nach dem Fall die Handgelenke zu einer unbewegten Brust zu ziehen.

Füße, Hüfte und verfügbare Stütze

Bewege beide Füße in die äußere Beziehung an Ukes rechter Seite und strecke dann die Beine, während sich der Körper nach links absenkt. Die Platzierung muss Uke erlauben zu rotieren und den Fall anzunehmen, statt einen Unterschenkel unter Tori festzuklemmen.

Die Aktion kontrolliert abschließen

Setze die Verbindung nach vorn durch das Absenken auf die linke Seite fort, sodass Uke über den ausgestreckten Körper geht. Halte Kopf und Nacken aus dem Landeweg und führe den Ärmel durch die Rotation.

Die Beziehung unter der sichtbaren Form studieren

Die Bewegung nach außen kann genau die Verbindung zerstören, die für den Wurf nötig ist, wenn sie zu groß wird. Tori muss Raum für das seitliche Absenken schaffen und dabei Ukes Schulterlinie über den Körper in Bewegung halten. Beginne mit einem Schritt nach außen ohne Fall. Werden die Arme ganz gestreckt und folgt der Rumpf nicht mehr, verkleinere die Lücke oder verbessere die Anfangsbewegung, bevor du weitergehst.

Dass beide Füße außen an Ukes rechte Seite gehen, ist eine Beziehung, kein starres Maß. Der verfügbare Raum ändert sich mit Haltung und Bewegung nach vorn. Der Trainer sollte prüfen, dass die Platzierung eine Rotation erlaubt, ohne dass ein Knie unter den gestreckten Beinen eingeklemmt wird. Ein optisch sauberer waagerechter Abschluss belegt nicht, dass der Eingang sicher oder mechanisch nützlich war.

Vier Hinweise mit beobachtbaren Prüfpunkten

Den bestimmenden Mechanismus sichtbar halten

Trenne dich zur Seite und erhalte dabei die Verbindung nach vorn über deinen Körper. Bitte den Beobachter, diese Aktion zu beschreiben, bevor er etwas zur Kraft sagt. Gelingt eine Wiederholung über einen anderen Mechanismus, halte fest, was tatsächlich geschehen ist. Ein Fall oder eine Befreiung kann nützlich sein, ohne zu belegen, dass sich die beabsichtigte Beziehung des Yoko-wakare verbessert hat.

Die Position prüfen, bevor du dich festlegst

Vor dem Fallen sollte ein Beobachter sowohl die äußere Beziehung der Füße als auch eine folgende Schulterlinie sehen. Jede Bedingung allein reicht für das beabsichtigte Selbstfallen nicht aus. Nutze das als kurzen Prüfpunkt im kooperativen Üben und lass die Pause weg, sobald die Koordination besser wird. Der Prüfpunkt ist keine Empfehlung, in einem freien Austausch zu erstarren; er dient dazu, die Beziehung zu bestimmen, die Bewegung überstehen muss.

Die richtige Entscheidung zum Abbrechen bewahren

Nutze eine vom Trainer gestellte Position, in der der Wurf nicht verfügbar ist, um deine Entscheidung zu prüfen, bevor du bei Yoko-wakare Widerstand hinzunimmst. Die genaue Grenze für Loslassen oder Annehmen ist unten im Abschnitt zur Abwehr beschrieben. Ein Partner, der immer die ideale Gelegenheit liefert, kann dir sonst beibringen, dich festzulegen, ohne dir beizubringen, auszuwählen. Ein richtiger Neuaufbau gehört neben einem kontrollierten Abschluss in die Trainingsaufzeichnung.

Das Ergebnis in eine nächste Position führen

Die ausgestreckte Seitenlage kann Tori erlauben, sich nach dem Wurf zu Uke hinzudrehen. Lockert sich die Verbindung, bleibt Uke womöglich über oder neben Tori; beurteile diese Position, bevor du versuchst durchzurollen. Der Beobachter sollte das tatsächliche Ende beschreiben, nicht das beabsichtigte. Diese Beschreibung entscheidet, ob die nächste Aufgabe zum Abschließen, zum Stabilisieren oben oder zum Wiederherstellen der Position unten gehört.

Die früheste Ursache bestimmen, bevor du die Kraft veränderst

Tori liegt quer über dem Weg, doch Uke steigt darüber oder hält an, ohne zu rotieren.

Vielleicht haben sich die Schultern nie über eine Basis nach vorn hinausbewegt, von der aus Uke sich noch fangen kann. Vielleicht hat die seitliche Trennung die Griffverbindung unterbrochen, bevor sich der Körper absenkte. Das sind konkurrierende Erklärungen, die du untersuchen solltest, keine Diagnose, die sich allein aus dem Ergebnis ableiten lässt. Die nächste Wiederholung sollte zeigen, welche Beziehung zuerst versagt.

Test: Übe das Hinausgehen nach außen ohne Fallen und bitte Uke, eine gewöhnliche Haltung beizubehalten. Prüfe, ob die Schulterlinie folgt. Nimm dann ein gestütztes, tiefes Absenken hinzu und beobachte, ob die Verbindung die seitliche Bewegung übersteht. Anpassung: Verkleinere die seitliche Lücke und verzögere das Absenken, bis der Rumpf den Griffen in die vordere Ecke folgt. Halte die übrigen Bedingungen für den Vergleich so ähnlich wie praktisch möglich. Eine Verbesserung der betreffenden Verbindung sagt mehr aus als ein zufälliger Abschluss nach mehreren unzusammenhängenden Veränderungen.

Ukes Knie wird unter den gestreckten Beinen eingeklemmt

Wird Ukes Knie unter den gestreckten Beinen eingeklemmt, halte an und korrigiere die Platzierung außen. Der Körper ist Teil eines kontrollierten Wurfwegs, keine Sperre, die man quer über ein festgehaltenes Gelenk fallen lässt. Bei Yoko-wakare sollte die Rückmeldung des Partners benennen, wo die Aktion zu spüren war und wann sie sich veränderte. Verbinde diesen Bericht mit dem Blick des Beobachters; eine Kamera von außen und das Kontaktgefühl von innen liefern unterschiedliche Belege.

Einen angehaltenen Uke von einem nicht verbundenen Uke unterscheiden

Ein Gegner, der anhält, und ein Gegner ohne Verbindung können dasselbe Ergebnis erzeugen: Tori auf der Matte ohne Wurf. Unterscheide sie, indem du den letzten Moment im Stand beobachtest. Ist Uke nie gefolgt, war die Einladung unzureichend. Ist Uke gefolgt und hat dann angehalten, als Tori zur Seite ging, hat die Trennung womöglich die Verbindung unterbrochen. Prüfe diese Möglichkeiten getrennt, indem du zuerst die Bewegung nach vorn und danach die Bewegung nach außen übst.

Bleibt die Verbindung erhalten, ist aber die Landung ungünstig, untersuche den Landeraum und die Richtung, in die sich der Körper absenkt. Uke sollte einen vorhersehbaren Weg über den ausgestreckten Körper haben. Die Richtung immer wieder im letzten Moment zu ändern, kann das Annehmen des Falls erschweren, selbst wenn die Kontrolle des Oberkörpers stark ist. Kehre zu einem klaren Weg in geringem Tempo zurück, bevor du eine Vorbereitung in Bewegung hinzunimmst.

Die nächste Aktion von einer Reaktion abhängig machen

Erster Weg: Ausgangsposition, Reaktion und Fortsetzung

Lade mit einem verbundenen Zurückweichen zu einer Bewegung nach vorn ein. Folgt Ukes Rumpf und ist die Bahn außen rechts offen, bewege beide Füße in die Beziehung des Yoko-wakare und senke dich ab. Hält Uke an oder schließt sich die Bahn, bleib aufrecht und baue neu auf.

Bei der Vorbereitung durch verbundenes Zurückweichen gibt Uke entweder einen folgenden Schritt nach vorn oder ein Anhalten mit Haltung. Tori geht nur bei der folgenden Reaktion nach außen und bestätigt, dass die Landebahn frei bleibt. Der Beobachter achtet darauf, ob die Verbindung an den Schultern den seitlichen Schritt übersteht. Reißt sie dort ab, übe diesen Schritt ohne Fallen. Die Korrektur betrifft den Abstand der Trennung und die Kontinuität der Hände, nicht ein kräftigeres anschließendes Absenken.

Zweiter Weg: Wiederherstellen oder Richtungswechsel

Ein Angriff nach vorn, der ein enges, weiterlaufendes Nachsetzen auslöst, kann die nötige Verbindung erzeugen, doch Tori muss zuerst den Raum außen prüfen. Bringt der erste Angriff Uke stattdessen zum Zurückweichen, wähle später eine neue Aktion im Stand, statt dich in einen Gegner fallen zu lassen, der sich entfernt.

Bringt die erste Einladung nach vorn Uke zum Zurückweichen, behält Tori beide Füße am Boden und wählt eine neue Aktion, nachdem die Haltung wiederhergestellt ist. Geh nicht nach außen und lass dich fallen, nur weil die Abfolge vorher geplant war. Setzt Uke stattdessen eng nach, prüfe die Bahn erneut, bevor du dich fallen lässt. Die Reaktion liefert nur einen Teil der Gelegenheit; die Verbindung an den Schultern und die Platzierung beider Füße außen müssen im Moment des Festlegens weiterhin verfügbar sein.

Vorbeugen, Wiederherstellen der Position und Kontergelegenheit unterscheiden

Uke kann es vermeiden, nur mit den Schultern zu folgen, und die Schrittbasis unter dem Rumpf halten. Ist die Rotation einmal hergestellt, nutze die vereinbarten Ukemi, statt zu versuchen, auf den absinkenden Partner oder über ihn zu treten.

Abbruchgrenze: Senke dich nicht ab, wenn eines der Knie eingeklemmt würde, die Verbindung an den Schultern fehlt oder ein anderes Paar den Landeraum belegt. Ein gescheitertes Absenken wird zu einer Aufgabe, die Position am Boden wiederherzustellen, nicht zu einem Grund, weiter an den Armen zu reißen. Der annehmende Partner muss eine vereinbarte Ukemi-Reaktion beibehalten, wenn der ursprüngliche Angriff gelungen ist. Ersetze das Annehmen des Falls nicht durch ein verzweifeltes Abstützen mit gestrecktem Arm oder eine Rettung, die Gelenke verdreht.

Uke kann den Wurf verhindern, indem er den Rumpf über der Schrittbasis hält, statt nur mit den Schultern zu folgen. Lasst diese Reaktion geschehen, bevor Tori mit dem Absenken beginnt. Ist die verbundene Rotation einmal hergestellt, nimm den Fall an, statt zu versuchen, auf den ausgestreckten Körper zu treten. Tori muss aufhören, wenn ein Unterschenkel unter dem Eingang eingeklemmt wird. Beabsichtigt ist ein kontrollierter Weg des ganzen Körpers, keine starre Sperre an einem Gelenk.

Die Position nach der Hauptaktion lesen

Sichere von oben den nahen Arm und festige den Kontakt mit der Brust, bevor du einen Haltegriff ansetzt. Richte dich von unten zum Gegner aus, baue Abstützungen auf und stelle eine stabile Beinposition wieder her. Bleib nicht flach liegen, während du versuchst, den ursprünglichen Wurfgriff zu bewahren.

Die ausgestreckte Position kann verlangen, dass sich Tori zu Uke hindreht, bevor er die Kontrolle von oben herstellt. Bestimme zuerst, wo die Schultern sind, und befreie die Beine; roll nicht automatisch weiter, wenn Uke oberhalb der Hüfte bleibt. Schaffe von unten Abstützungen und stelle eine Position her, in der du Uke zugewandt bist. Festige von oben den Kontakt mit der Brust und eine reaktionsfähige Basis. Halte fest, ob der Wurf eine direkte Gelegenheit für einen Haltegriff oder eine zusätzliche Aufgabe zum Neupositionieren hinterlassen hat, statt jede vollendete Rotation als dasselbe Ergebnis zu behandeln.

Ein gelungener Wurf und ein hergestellter Haltegriff sind getrennte Ergebnisse. Eine kontrollierte Landung kann trotzdem verlangen, an den Beinen vorbeizukommen oder die Schulter neu zu positionieren, bevor eine brauchbare Kontrolle von oben besteht. Vergleiche das tatsächliche Ende des Yoko-wakare mit dem geplanten und übe das häufige Ankommen gesondert, wenn es immer wieder zum schwachen Teil der Abfolge wird.

Von einer klaren Form zu einer echten Wahl

Stufe eins: die Referenz wiederholbar machen

Nutze die genannte Konvention für Yoko-wakare mit einem kooperativen Partner. Beginne so langsam, dass du die Rollen von Griff und Stütze erkennst, und halte an, bevor du eine Aktion abschließt, die ihre bestimmende Verbindung verloren hat. Geht zur nächsten Stufe über, wenn beide Partner und der Beobachter dieselbe Beziehung beschreiben können, ohne zu raten. Die Zahl der Wiederholungen allein belegt nicht, dass ihr bereit seid.

Stufe zwei: den Bewegungshinweis einführen

Greift die bestimmte Bewegungsbeziehung wieder auf, die unter „Wann angreifen?“ für Yoko-wakare beschrieben ist. Haltet zuerst ihre Richtung vorhersehbar und variiert dann ihr Timing, bei gleichen Griffen und gleicher Seitenkonvention. Haltet den Widerstand mäßig, solange sich der Hinweis verändert. Verschwindet die Referenzform bei jedem Versuch in Bewegung, verkleinert den Schritt oder die Ausweichbewegung und erhaltet die richtige Richtung, statt einen Abschluss zu erzwingen.

Stufe drei: eine Entscheidung verlangen

Uke folgt entweder mit dem Rumpf in die offene Bahn oder hält mit Haltung an. Tori wählt das Selbstfallen bei der ersten Reaktion und bleibt bei der zweiten stehen. Eine nützliche Runde enthält eine richtige Fortsetzung und eine richtige Entscheidung, nicht weiterzumachen. Haltet beides fest. Bleiben diese Entscheidungen klar, erhöht zuerst die Unvorhersehbarkeit und erst dann die Kraft; der Trainer entscheidet, was das Paar kontrollieren kann.

Stufe vier: den Austausch begrenzen, dann erweitern

Lasst vor jeder der ersten Wiederholungen einen Beobachter ansagen, ob die Bahn außen offen ist. Das entwickelt ein Gespür für eine praktische Bedingung, die man leicht übersieht, während man sich auf die Griffe konzentriert. Später trifft Tori dieses Urteil ohne Ansage. Eine blockierte Bahn sollte zu einem Neuaufbau im Stand führen, nicht zu einem überhasteten Versuch, das Selbstfallen in zu wenig Raum unterzubringen.

Vergleiche bei der Auswertung eine vollendete Rotation mit einer passenden Entscheidung, sich nicht abzusenken. Beide können ein gutes Lesen der Situation zeigen. Das Trainingstagebuch sollte die Reaktion der Schultern und den Zustand der Bahn benennen, damit das nächste Training den nützlichen Unterschied wiederholen kann. Eine bloße Zählung der Fälle würde das Festlegen belohnen, auch wenn die nötigen Bedingungen fehlten.

Eine benannte offizielle Aufzeichnung zum Studieren

Geprüfte Auswahl: Urantsetseg Munkhbat gegen Monica Ungureanu – Weltmeisterschaften 2019. Die Seite der IJF-Technikbibliothek führt diesen Kampf in ihren nach Yoko-wakare verschlagworteten Aufzeichnungsdaten. Der Eintrag bestätigt die genannte Paarung, die Veranstaltung und die Technikzuordnung. Der Eintrag schreibt die zugeordnete Aktion Urantsetseg Munkhbat zu. Er belegt für sich allein nicht das Endergebnis, einen genauen Zeitstempel oder einen vollständigen taktischen Ablauf.

Nutze die Auswahl, um einer einzigen Frage nachzugehen: „Kann ich nach außen gehen, ohne die Verbindung zu verlieren, die Uke über meinen Körper tragen muss?“ Bestimme vor der verschlagworteten Aktion die Griffe und die Bewegung, die die Situation möglich gemacht haben. Vergleiche während der Aktion die bestimmende Verbindung mit der offiziellen Demonstration. Bestimme danach Wiederherstellung und Position. Zeigen Player oder Kamerawinkel eine dieser Phasen nicht, lass diesen Teil der Beobachtung leer, statt ihn aus der Zuordnung abzuleiten.

Eine nützliche Wettkampfnotiz zu Yoko-wakare trennt drei Dinge: was der offizielle Eintrag angibt, was du in der Wiedergabe tatsächlich sehen kannst und was du im Training testen willst. Dieser Artikel bestätigt das Erste und liefert Anregungen für die beiden anderen. Er stellt keinen nicht angesehenen Ablauf als Bild-für-Bild-Analyse dar und behandelt historische Aufnahmen nicht als Bescheinigung nach den aktuellen Veranstaltungsregeln.

Benachbarte Techniken und Varianten auseinanderhalten

Yoko-otoshi ist eine weitere Selbstfalltechnik zur Seite, nutzt aber eine andere Fallrichtung und Körperbeziehung. Auch Uki-waza zieht zu einer vorderen Ecke, doch Fußplatzierung und eröffnende Aktion unterscheiden sich. Lerne den demonstrierten Weg des Körpers, statt alle seitlichen Fälle zu vermischen.

Vergleiche Yoko-otoshi wegen seiner seitlichen Fallrichtung und Uki-waza wegen einer anderen Eröffnung zur vorderen Ecke. Uki-otoshi kann die von den Händen geführte, folgende Aktion verdeutlichen, ohne dasselbe Selbstfallen zu verlangen. Verfolge bei Yoko-wakare, wie beide Füße nach außen gehen und sich der Körper quer über den verbundenen Weg streckt. Die abschließende Seitenlage allein kann nicht erklären, welche Technik den Fall erzeugt hat.

Eine Aufgabe, eine Beobachtung und eine nächste Entscheidung

Aufgabe: Bestimme fünf Eingänge, bei denen sowohl eine folgende Schulterlinie als auch eine freie Bahn außen rechts vorhanden sind, bevor du ein kontrolliertes Absenken übst.

Aufzeichnung: Notiere die Platzierung außen, die durchgehende Griffverbindung und ob die Endposition Kontrolle von oben erlaubt oder das Wiederherstellen der Position von unten verlangt. Nutze die Vorlage für das Trainingstagebuch oder die in Judo AI beschriebenen Trainingswerkzeuge. Notiere die Ausgangshaltung, die Reaktion des Partners und die eine getestete Anpassung, damit die Beobachtung beim nächsten Training verständlich bleibt.

Anschauungsbeispiel – keine gemessenen Nutzerdaten: Eine beispielhafte Serie hat drei brauchbare Reaktionen nach vorn, eine angehaltene Reaktion und eine blockierte Bahn außen. Nur bei den drei brauchbaren Reaktionen wird abgesenkt. Die blockierte Bahn wird als richtige Entscheidung zum Abbrechen festgehalten, nicht als gescheiterter Wurf.

Frage an den Trainer: „Kann ich nach außen gehen, ohne die Verbindung zu verlieren, die Uke über meinen Körper tragen muss?“ Bring einen klaren Erfolg und einen klaren Fehlschlag mit, wenn Aufnahmen erlaubt sind. Wähle bei Yoko-wakare die nächste Übung nach dem frühesten Unterschied zwischen beiden. Behalte eine Anpassung bei, die die beabsichtigte Verbindung über mehrere vergleichbare Versuche verbessert; überarbeite sie, wenn die vorhergesagte Veränderung ausbleibt. Zweck der Aufzeichnung ist eine bessere nächste Entscheidung, keine dekorative Zählung von Wiederholungen.

Quellen, Autorschaft und Prüfung

Die offiziellen Technikbezeichnungen des Kodokan legen Namen und Einordnung fest. Die Definition und Videobibliothek der IJF zu Yoko-wakare sowie die verlinkte Kodokan-Demonstration sind die wichtigsten technischen Referenzen. Das zweite Video oben wird gesondert genannt. Der offizielle Aufzeichnungseintrag in Abschnitt 11 bestätigt den genannten Kampf und die Technikzuordnung, keine nicht angesehene Wertung und nicht jeden Trainingsvorschlag auf dieser Seite.

Die Definitionen der Judotechniken des Kodokan (Oktober 2022) sind die zusätzliche Primärquelle für die besondere Beziehung der Gliedmaßen, die diese Anleitung beschreibt.

Von Judo AI · Redaktionelle Prüfung der englischen Fassung: 9. Oktober 2026 · Deutsche Fassung: 14. Oktober 2026. Definitionen, Identität der Quellen, Stimmigkeit des Artikels und Links wurden geprüft. Übungsaufgaben und Diagnosefragen sind redaktionelle Vorschläge, die du mit deinem Trainer besprechen solltest, kein validiertes Trainingsprotokoll. Die Freigabe durch einen namentlich genannten Techniktrainer steht noch aus. Die Identität der Videos wurde überprüft; die vollständige Wiedergabe und jedes Detail der Kämpfe wurden nicht unabhängig analysiert. Deutsche redaktionelle Vorschau.

Regeln und Geltungsbereich: Dies ist eine Studienanleitung für Judo unter Anleitung, kein aktuelles Kampfrichterhandbuch. Historische Aufnahmen belegen keine aktuellen Regelerlaubnisse. Bitte deinen Trainer, die Regeln deiner Altersklasse und deiner Veranstaltung zu prüfen, bevor du Griffvarianten oder Würge- und Hebeltechniken im Wettkampf einsetzt; dieser Entwurf bescheinigt nicht ihre Zulässigkeit. Brich eine Übungsaktion ab, sobald dein Partner abklopft, um Abbruch bittet oder Schmerzen meldet.

Alle Technikanleitungen · Offizielle Übersicht der 100 Techniken · Ratgeber.