TECHNIKSTUDIE · YOKO-SUTEMI-WAZA

Yoko-gurumaSo funktioniert der Wurf – und so verbesserst du ihn

Verbinde die Hüfte, fädle das Bein ein und rolle wie ein Rad durch das seitliche Absenken. Übe sechs verbundene Positionen aus Hüftkontakt und eingefädeltem Bein und benenne die Radrichtung nach vorn, bevor du das Absenken hinzunimmst.

Japanisch
横車
Bedeutung
Seitenrad
Einordnung
Yoko-sutemi-waza (Selbstfalltechniken zur Seite)
Diese Anleitung
Linker Arm an der Hüfte; das rechte Bein fädelt zwischen die Beine ein

Yoko-guruma: die bestimmende Aktion

Yoko-guruma ist ein seitliches Rad, das in einer Konterbeziehung gegen einen Wurfangriff eingesetzt wird. Die Definition des Kodokan beschreibt die Kontrolle der Hüfte, ein Bein, das zwischen die Beine des Gegners einfädelt, und ein drehendes seitliches Selbstfallen, das Uke über den Körper trägt.

Name und Geltungsbereich: Yoko-guruma (横車), meist als „side wheel“ (Seitenrad) wiedergegeben, gehört zu den Yoko-sutemi-waza (Selbstfalltechniken zur Seite). Suchanfragen nach „yoko guruma“ und die Schreibweise mit Bindestrich meinen hier dieselbe offizielle Technik. Ein informeller Spitzname sollte mit der tatsächlichen Aktion abgeglichen werden, bevor man ihn als eigene Technik behandelt.

Konvention für die Position: In dieser Form kontrolliert Toris linker Arm Uke um die Hüfte herum, das rechte Bein gleitet von vorn zwischen Ukes Beine, und Tori dreht sich nach unten auf die linke Seite. Lege diese Ausrichtung fest, bevor du einen bestimmten ankommenden Wurf hinzunimmst. Tori ist die Person, die die Technik ausführt, Uke der annehmende Partner. Bestimme bei einem gespiegelten Kamerabild zuerst die eigenen Seiten jeder Person. Kehre für eine Lektion auf der linken Seite die ganze Beziehung um, statt nur eine Gliedmaße zu wechseln und anderswo unvereinbare Richtungen beizubehalten.

Gedacht ist die Seite für Judoka, die bereits unter Aufsicht üben können und Demonstration, Diagnose und Entscheidungen miteinander verbinden wollen. Bei Yoko-guruma lautet die zentrale Frage: die Hüfte verbinden, das Bein einfädeln und wie ein Rad durch das seitliche Absenken rollen. Anfänger können die Form mit einem Trainer studieren; sie gegen wechselnden Widerstand anzuwenden, verlangt die zusätzliche Arbeit an Erkennen und Kontrolle, die unten beschrieben ist. Der Artikel ordnet keine allgemeingültige Gürtelstufe zu und verspricht nicht, dass ein bestimmter Körperbau automatisch Erfolg hat.

Offizielle Demonstration und eine zweite Referenz zum Ansehen

KODOKAN · 横車 / Yoko-guruma
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Efficient Judo · Yoko-guruma - Demo
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Verfolge den linken Arm um die Hüfte und das rechte Bein zwischen den Beinen, dann die Drehung auf die linke Seite. Die Technikseite der IJF enthielt in der abgerufenen Fassung keine vollständige schriftliche Definition; deshalb liefert die verlinkte Definition des Kodokan die Einzelheiten zur Einordnung.

Offizielle Referenz: Kodokan. Zweite Demonstration: Efficient Judo. Öffne die Links der Herausgeber, falls einer der eingebetteten Player nicht verfügbar ist.

Eine praktische Frage beim Ansehen lautet: „Was bringt Ukes Becken in das Rad, bevor ich meine stehende Basis aufgebe?“ Vergleiche diese Frage zwischen der offiziellen und der zweiten Referenz. Unterschiede in Tempo, Haltung des Partners oder Griffweg können ein unterschiedliches Erscheinungsbild erklären. Kombiniere keine isolierten Details aus unvereinbaren Formen in einer Wiederholung. Hier werden weder Zeitstempel noch Behauptungen über nicht angesehene Wertungsabläufe geliefert.

Eine Gelegenheit erkennen – und erkennen, wann sie fehlt

Eine brauchbare Ausgangsbeziehung

Der ankommende Angriff hat eine enge Verbindung an der Hüfte hinterlassen, während Tori Uke noch nach vorn bringen und das rechte Bein einfädeln kann, ohne ein Knie einzuklemmen. Für das Absenken auf die linke Seite und das entstehende Rad ist freier Raum vorhanden.

Die gewählte Form des Kodokan nutzt den linken Arm um Ukes Hüfte und das rechte Bein, das von vorn zwischen Ukes Beine gleitet. Diese Verbindung an der Hüfte muss das Becken in dasselbe Rad nach vorn bringen wie die Schulterlinie. Prüfe vor dem Absenken nach links, dass der Weg zum Einfädeln frei ist und dass Tori noch eine eigenständige Basis kontrolliert. Enger Kontakt an der Taille allein reicht nicht, wenn ein aufgesetztes Bein den Weg versperrt.

Wenn dieselbe Form keine Gelegenheit ist

Tori wird bereits durch den ursprünglichen Wurf getragen, die Hüften sind weit voneinander entfernt, oder das einfädelnde Bein würde mit einem aufgesetzten Knie zusammenstoßen. Seitwärts zu fallen, ersetzt keine fehlende Verbindung an der Hüfte.

Zieht Uke die Hüfte zurück, kann der linke Arm noch um die Kleidung liegen, während das Becken die drehende Beziehung verlässt. Ein seitlicher Fall aus dieser Position endet oft damit, dass Uke über Tori bleibt. Vergleiche die zurückgezogene Position mit einer engen Verbindung an der Hüfte, während beide Partner stehen bleiben. Tori sollte beschreiben können, wie das Becken folgt, bevor er das Selbstfallen versucht. Ist die einzige verfügbare Bewegung ein Zurücklehnen, baue den Eingang neu auf, statt es ein Rad nach vorn zu nennen.

Bewegung, die du herauslocken oder lesen kannst

Beginnt aus einer vom Trainer gestellten engen Beziehung an der Hüfte und übt den Weg des Beins ohne Fallen. Nehmt ein kleines seitliches Absenken hinzu, bevor ihr einen sich bewegenden ankommenden Angriff einbaut. Lasst bei entgegengesetzter Auslage oder einer ungewohnten Griffanordnung den Trainer die beteiligten Gliedmaßen neu zuordnen. Die feste Konvention dieses Artikels ist ein Bezugspunkt zum Vergleichen; sie garantiert nicht, dass derselbe Annäherungsabstand in jeder Haltung funktioniert.

Griffe, Stütze und abschließende Aktion verbinden

Hände und Verbindung des Oberkörpers

Der linke Arm umfasst die Hüfte, während der verbleibende Griff den Oberkörper kontrolliert. Die Verbindung zieht Uke in die rollende Beziehung nach vorn, statt die Hüfte nach hinten zu ziehen, während die Schultern nach vorn geschickt werden.

Füße, Hüfte und verfügbare Stütze

Lass das rechte Bein auf der demonstrierten Linie von vorn zwischen Ukes Beine gleiten. Stimme diese Platzierung mit dem Absenken auf die linke Seite ab; schließ die Beine nicht wie eine Schere und nutze kein aufgesetztes Knie als Drehpunkt des Rads.

Die Aktion kontrolliert abschließen

Dreh dich und fall auf die linke Seite, während die Verbindung an Hüfte und Schulter erhalten bleibt, sodass Uke über den Körper rotiert. Führe die Landung und halte den Kopf vom vorbeiziehenden Rumpf fern, statt eine Bogenspannung nach hinten zu erzwingen.

Die Beziehung unter der sichtbaren Form studieren

Die Verbindung an der Hüfte und das eingefädelte Bein müssen als ein einziger Weg studiert werden. Ein Bein zwischen den Beinen des Gegners reicht nicht, wenn das Becken entfernt bleibt, und ein enger Hüftgriff reicht nicht, wenn der Weg des Beins versperrt ist. Übt die beiden Bedingungen, während beide Partner stehen bleiben. Der Beobachter verfolgt das Becken, das einfädelnde Knie und den Raum, in den sich Tori absenken wird. Verbindet sie nur dann mit einem Selbstfallen, wenn der Weg frei ist.

Die Richtung des Gleichgewichtsbruchs nach vorn unterscheidet dieses Rad von einem Zusammensacken nach hinten. Ein Verteidiger unter Druck fällt womöglich instinktiv vom Angriff weg, doch diese Reaktion kann den Partner auf den Körper ziehen, ohne die beabsichtigte Rotation. Nutze Definition und Demonstration des Kodokan, um zu bestimmen, wie der verbundene Rumpf vor dem Absenken auf die linke Seite in das Rad gebracht wird. Die Körperaktion sollte bei geringem Tempo verständlich bleiben.

Vier Hinweise mit beobachtbaren Prüfpunkten

Den bestimmenden Mechanismus sichtbar halten

Verbinde die Hüfte, fädle das Bein ein und rolle wie ein Rad durch das seitliche Absenken. Bitte den Beobachter, diese Aktion zu beschreiben, bevor er etwas zur Kraft sagt. Gelingt eine Wiederholung über einen anderen Mechanismus, halte fest, was tatsächlich geschehen ist. Ein Fall oder eine Befreiung kann nützlich sein, ohne zu belegen, dass sich die beabsichtigte Beziehung des Yoko-guruma verbessert hat.

Die Position prüfen, bevor du dich festlegst

Vor dem Absenken sollte der Beobachter den linken Arm erkennen, der die Hüfte kontrolliert, und einen freien Weg für das rechte Bein zwischen den Beinen, während Ukes Körper nach vorn folgt. Nutze das als kurzen Prüfpunkt im kooperativen Üben und lass die Pause weg, sobald die Koordination besser wird. Der Prüfpunkt ist keine Empfehlung, in einem freien Austausch zu erstarren; er dient dazu, die Beziehung zu bestimmen, die Bewegung überstehen muss.

Die richtige Entscheidung zum Abbrechen bewahren

Nutze eine vom Trainer gestellte Position, in der der Wurf nicht verfügbar ist, um deine Entscheidung zu prüfen, bevor du bei Yoko-guruma Widerstand hinzunimmst. Die genaue Grenze für Loslassen oder Annehmen ist unten im Abschnitt zur Abwehr beschrieben. Ein Partner, der immer die ideale Gelegenheit liefert, kann dir sonst beibringen, dich festzulegen, ohne dir beizubringen, auszuwählen. Ein richtiger Neuaufbau gehört neben einem kontrollierten Abschluss in die Trainingsaufzeichnung.

Das Ergebnis in eine nächste Position führen

Das Rad kann Uke über Toris Körper tragen und womöglich ein Nachsetzen in die Kontrolle von oben erlauben. Es kann aber auch damit enden, dass Tori unten liegt, wenn sich die Verbindung an der Hüfte löst; deshalb muss die tatsächliche Beziehung bei der Landung beobachtet werden. Der Beobachter sollte das tatsächliche Ende beschreiben, nicht das beabsichtigte. Diese Beschreibung entscheidet, ob die nächste Aufgabe zum Abschließen, zum Stabilisieren oben oder zum Wiederherstellen der Position unten gehört.

Die früheste Ursache bestimmen, bevor du die Kraft veränderst

Tori erreicht die Matte, doch Uke bleibt aufrecht, steht breitbeinig über ihm oder steigt um den Körper herum.

Vielleicht ist die Verbindung an der Hüfte zu locker, um das Becken in das Rad zu bringen. Vielleicht beginnt das Absenken, bevor der Oberkörper nach vorn gelenkt wurde. Das sind konkurrierende Erklärungen, die du untersuchen solltest, keine Diagnose, die sich allein aus dem Ergebnis ableiten lässt. Die nächste Wiederholung sollte zeigen, welche Beziehung zuerst versagt.

Test: Übe die Verbindung an der Hüfte und die Führung nach vorn ohne Selbstfallen. Übe dann den Weg des Einfädelns ohne Wurf. Verbinde beides erst, wenn Becken und Schulterlinie des Partners gemeinsam reagieren. Anpassung: Verkürze die Distanz an der Hüfte und stelle das Folgen nach vorn her, bevor du dich auf das seitliche Absenken festlegst. Halte die übrigen Bedingungen für den Vergleich so ähnlich wie praktisch möglich. Eine Verbesserung der betreffenden Verbindung sagt mehr aus als ein zufälliger Abschluss nach mehreren unzusammenhängenden Veränderungen.

Der einfädelnde Fuß bleibt immer wieder an Ukes Bein hängen

Bleibt der einfädelnde Fuß immer wieder an einem Bein hängen, vereinfache die Ausgangshaltung und verlangsame die Annäherung. Ein Zusammenstoß der Beine ist eine Information über den Weg, keine Aufforderung, durch das Hindernis hindurchzutreten. Bei Yoko-guruma sollte die Rückmeldung des Partners benennen, wo die Aktion zu spüren war und wann sie sich veränderte. Verbinde diesen Bericht mit dem Blick des Beobachters; eine Kamera von außen und das Kontaktgefühl von innen liefern unterschiedliche Belege.

Breitbeiniges Stehen über Tori untersuchen: Verbindung an der Hüfte oder versperrter Weg

Steht Uke am Ende breitbeinig über Tori, prüfe, ob sich die Hüfte vor dem Absenken mit der Schulterlinie bewegt hat. Vielleicht haben die Hände den Oberkörper gezogen, während das Becken außerhalb der drehenden Beziehung blieb. Oder die Hüfte ist gefolgt, aber der Weg des eingefädelten Beins war versperrt. Das verlangt verschiedene Korrekturen: im ersten Fall eine engere, abgestimmte Verbindung, im zweiten einen freieren Weg oder die Entscheidung, nicht anzugreifen.

Behebe einen versperrten Weg nicht, indem du das Bein durch das Knie des Partners treibst. Baue die Haltung neu auf und lass den Trainer den Eingang untersuchen. Der Konter sollte eine verfügbare Beziehung nutzen, nicht eine durch einen Zusammenstoß am Gelenk erzeugen. Das ist besonders wichtig, wenn der ankommende Wurf die Position des Standfußes während der Annäherung verändert.

Die nächste Aktion von einer Reaktion abhängig machen

Erster Weg: Ausgangsposition, Reaktion und Fortsetzung

Uke beginnt einen kontrollierten Angriff mit Eindrehen, der eine enge Beziehung an der Hüfte hinterlässt. Tori bewahrt das Gleichgewicht, stellt die beschriebene Kontrolle der Hüfte her und wählt Yoko-guruma nur, wenn das Rad nach vorn und der Weg zum Einfädeln offen bleiben. Hat der ursprüngliche Angriff den Körper bereits mitgenommen, nimm ihn stattdessen an.

Nutzt einen vom Trainer gewählten Angriff mit Eindrehen, der die hier beschriebene enge Beziehung an der Hüfte hinterlässt. Uke wechselt zwischen dieser zugänglichen Position und einem frühen Zurückziehen der Hüfte. Tori verbindet den linken Arm, prüft die Bahn für das rechte Bein und legt sich nur bei der zugänglichen Reaktion fest. Der Beobachter sollte das Becken vor dem Absenken beobachten. Bewegen sich die Schultern, bleibt das Becken aber draußen, kehre zur Verbindung im Stand zurück, statt ein größeres Selbstfallen zu versuchen, um das Rad zu erzwingen.

Zweiter Weg: Wiederherstellen oder Richtungswechsel

Zieht Uke die Hüfte zurück, bevor das Bein einfädelt, bleib stehen und stelle eine Haltung mit Blick zum Partner wieder her. Ein folgender Angriff gehört zur nächsten Haltung. Hat sich Tori bereits ohne Rad abgesenkt, wechsle zu einer Aufgabe zum Wiederherstellen der Position am Boden, statt die ursprüngliche Abfolge im Stand zu erzwingen.

Zieht sich Uke zurück, bevor das rechte Bein einfädelt, sollte Tori stehen bleiben und zu Griffen mit Blick zum Partner zurückkehren. Rutsche keinem sich bewegenden Knie hinterher, um den geplanten Weg zu retten. Hat das Selbstfallen schon begonnen, ohne Uke hinüberzunehmen, dreh dich zum Gegner hin und ordne eine Abwehrposition am Boden. Das ist ein aussagekräftiges Ergebnis zum Üben, denn der Hüftgriff kann sich stark anfühlen, selbst wenn er Uke nicht mehr daran hindert, oben zu bleiben.

Vorbeugen, Wiederherstellen der Position und Kontergelegenheit unterscheiden

Der ursprüngliche Angreifer kann die Gelegenheit verkleinern, indem er die beabsichtigte Richtung des Aufladens beibehält, ohne in einer starren Position mit offener Hüfte zu verharren. Der Verteidiger sollte ein verfügbares seitliches Rad von einem späten seitlichen Zusammensacken unter einem gelungenen Wurf unterscheiden.

Abbruchgrenze: Lass dich nicht fallen, wenn der Weg zum Einfädeln versperrt, der Hüftgriff zu weit entfernt oder die Landebahn besetzt ist. Liegst du ohne Rotation unten, schütze deine Position und dreh dich zum Gegner hin. Der annehmende Partner muss eine vereinbarte Ukemi-Reaktion beibehalten, wenn der ursprüngliche Angriff gelungen ist. Ersetze das Annehmen des Falls nicht durch ein verzweifeltes Abstützen mit gestrecktem Arm oder eine Rettung, die Gelenke verdreht.

Der ursprüngliche Angreifer kann die Gelegenheit verkleinern, indem er die beabsichtigte Richtung des Aufladens beibehält, statt mit offener Hüfte zu verharren. Übt eine frühe, verbundene Position an der Hüfte und einen kontrolliert gelungenen ursprünglichen Wurf getrennt. Tori bereitet das Rad nur vor, solange Richtung nach vorn und Bahn zum Einfädeln verfügbar bleiben. Hat der ursprüngliche Angriff den Körper mitgenommen, nimm ihn an. Seitwärts unter einem vollendeten Aufladen zu fallen, entspricht nicht der beschriebenen Konterbeziehung.

Die Position nach der Hauptaktion lesen

Bist du oben, löse das eingefädelte Bein und stelle Kontakt mit der Brust her, bevor du einen Haltegriff ansetzt. Bist du unten, nutze Abstützungen und eine Position mit Blick zum Partner, um eine stabile Beinabwehr wiederherzustellen, statt dich an einen Hüftgriff aus dem Stand zu klammern, der den Rumpf nicht mehr kontrolliert.

Nach einem gelungenen Rad kann Toris rechtes Bein noch zwischen Ukes Beinen eingefädelt sein. Löse diese Beziehung, bevor du schweren Druck von oben aufbaust, und bestimme, ob die nahe Schulter kontrolliert ist. Endet Tori unten, löse einen Taillengriff, der das Hindrehen zum Partner verhindert, und baue Abstützungen auf. Derselbe Griff, der im Stand nützlich war, kann das Wiederherstellen der Position auf der Matte behindern. Übt beide Arten des Ankommens aus einer ruhigen Endposition, bevor ihr ein schnelles Nachsetzen hinzunehmt.

Ein gelungener Wurf und ein hergestellter Haltegriff sind getrennte Ergebnisse. Eine kontrollierte Landung kann trotzdem verlangen, an den Beinen vorbeizukommen oder die Schulter neu zu positionieren, bevor eine brauchbare Kontrolle von oben besteht. Vergleiche das tatsächliche Ende des Yoko-guruma mit dem geplanten und übe das häufige Ankommen gesondert, wenn es immer wieder zum schwachen Teil der Abfolge wird.

Von einer klaren Form zu einer echten Wahl

Stufe eins: die Referenz wiederholbar machen

Nutze die genannte Konvention für Yoko-guruma mit einem kooperativen Partner. Beginne so langsam, dass du die Rollen von Griff und Stütze erkennst, und halte an, bevor du eine Aktion abschließt, die ihre bestimmende Verbindung verloren hat. Geht zur nächsten Stufe über, wenn beide Partner und der Beobachter dieselbe Beziehung beschreiben können, ohne zu raten. Die Zahl der Wiederholungen allein belegt nicht, dass ihr bereit seid.

Stufe zwei: den Bewegungshinweis einführen

Greift die bestimmte Bewegungsbeziehung wieder auf, die unter „Wann angreifen?“ für Yoko-guruma beschrieben ist. Haltet zuerst ihre Richtung vorhersehbar und variiert dann ihr Timing, bei gleichen Griffen und gleicher Seitenkonvention. Haltet den Widerstand mäßig, solange sich der Hinweis verändert. Verschwindet die Referenzform bei jedem Versuch in Bewegung, verkleinert den Schritt oder die Ausweichbewegung und erhaltet die richtige Richtung, statt einen Abschluss zu erzwingen.

Stufe drei: eine Entscheidung verlangen

Uke bietet entweder eine verbundene Position an der Hüfte mit freier Bahn zum Einfädeln an oder zieht die Hüfte früh zurück. Tori wählt die Vorbereitung des Rads nur im ersten Fall. Eine nützliche Runde enthält eine richtige Fortsetzung und eine richtige Entscheidung, nicht weiterzumachen. Haltet beides fest. Bleiben diese Entscheidungen klar, erhöht zuerst die Unvorhersehbarkeit und erst dann die Kraft; der Trainer entscheidet, was das Paar kontrollieren kann.

Stufe vier: den Austausch begrenzen, dann erweitern

Übt das Ergebnis am Boden gesondert, nachdem der Weg im Stand verstanden ist. Löse aus einer kontrollierten Endposition oben das eingefädelte Bein und stelle Kontakt mit der Brust her. Dreh dich nach einem gescheiterten Rad von unten zum Gegner hin und baue Abstützungen auf. Das sind verschiedene Aufgaben, und beide sollten verfügbar sein, bevor das Selbstfallen in weniger vorhersehbarem Üben eingesetzt wird.

In einer Wahlrunde bietet Uke entweder eine enge, verbundene Position an der Hüfte an oder zieht sich früh zurück. Tori bereitet das Rad nur bei der engen Position vor. Variiert später innerhalb sicherer Grenzen die Bahn zum Einfädeln, sodass Tori auch erkennen muss, wann die Hüfte nah, der Weg des Beins aber nicht verfügbar ist. Diese ausgelassenen Versuche festzuhalten, hilft, der Gewohnheit vorzubeugen, sich bei jedem beliebigen Taillengriff fallen zu lassen.

Eine benannte offizielle Aufzeichnung zum Studieren

Geprüfte Auswahl: Margaux Pinot gegen Assmaa Niang – Grand Slam Paris 2024. Die IJF-Technikbibliothek führt diesen Kampf in ihrer Aufzeichnungssammlung zu Yoko-guruma für Assmaa Niang. Der Eintrag bestätigt die genannte Paarung, die Veranstaltung, die Technikzuordnung und die Athletin, der die Aktion zugeschrieben wird. Er belegt für sich allein nicht das Endergebnis, einen genauen Zeitstempel oder einen vollständigen taktischen Ablauf.

Nutze die Auswahl, um einer einzigen Frage nachzugehen: „Was bringt Ukes Becken in das Rad, bevor ich meine stehende Basis aufgebe?“ Bestimme vor der verschlagworteten Aktion die Griffe und die Bewegung, die die Situation möglich gemacht haben. Vergleiche während der Aktion die bestimmende Verbindung mit der offiziellen Demonstration. Bestimme danach Wiederherstellung und Position. Zeigen Player oder Kamerawinkel eine dieser Phasen nicht, lass diesen Teil der Beobachtung leer, statt ihn aus der Zuordnung abzuleiten.

Eine nützliche Wettkampfnotiz zu Yoko-guruma trennt drei Dinge: was der offizielle Eintrag angibt, was du in der Wiedergabe tatsächlich sehen kannst und was du im Training testen willst. Dieser Artikel bestätigt das Erste und liefert Anregungen für die beiden anderen. Er stellt keinen nicht angesehenen Ablauf als Bild-für-Bild-Analyse dar und behandelt historische Aufnahmen nicht als Bescheinigung nach den aktuellen Veranstaltungsregeln.

Benachbarte Techniken und Varianten auseinanderhalten

Sumi-gaeshi nutzt eine andere Beziehung beim Selbstfallen, unterstützt durch das Bein. Tani-otoshi nimmt eine Richtung nach hinten und sollte nicht einfach dadurch ersetzt werden, dass man auf die andere Seite fällt. Yoko-guruma erkennt man am verbundenen seitlichen Rad, nicht an irgendeinem Konter, der auf der Seite endet.

Sumi-gaeshi nutzt ein anderes Selbstfallen nach hinten mit Unterstützung des Beins, während Tani-otoshi den Gegner in einen Fall nach hinten lenkt. Uki-waza bietet einen Vergleich mit einem seitlichen Selbstfallen zur vorderen Ecke, ohne dieselbe Beschreibung aus Hüfte und Einfädeln. Halte bei Yoko-guruma die Verbindung des Beckens, den Weg des rechten Beins und das drehende Rad auf die linke Seite zusammen. Wer nur die Fallrichtung von einer benachbarten Technik übernimmt, kann den beabsichtigten Mechanismus umkehren.

Eine Aufgabe, eine Beobachtung und eine nächste Entscheidung

Aufgabe: Übe sechs verbundene Positionen aus Hüftkontakt und eingefädeltem Bein und benenne die Radrichtung nach vorn, bevor du das Absenken hinzunimmst.

Aufzeichnung: Notiere die Distanz an der Hüfte, ob der Weg des Beins frei war und ob Ukes Rumpf gefolgt ist, bevor Tori die Matte berührte. Nutze die Vorlage für das Trainingstagebuch oder die in Judo AI beschriebenen Trainingswerkzeuge. Notiere die Ausgangshaltung, die Reaktion des Partners und die eine getestete Anpassung, damit die Beobachtung beim nächsten Training verständlich bleibt.

Anschauungsbeispiel – keine gemessenen Nutzerdaten: Eine Beispielserie findet vier freie Wege zum Einfädeln und zwei, die durch die Haltung versperrt sind. Von den vier freien Wegen behalten drei die Verbindung an der Hüfte während des Absenkens. Das nächste Training isoliert den einen Versuch, bei dem sich die Verbindung löste, statt die zwei versperrten Wege zu erzwingen.

Frage an den Trainer: „Was bringt Ukes Becken in das Rad, bevor ich meine stehende Basis aufgebe?“ Bring einen klaren Erfolg und einen klaren Fehlschlag mit, wenn Aufnahmen erlaubt sind. Wähle bei Yoko-guruma die nächste Übung nach dem frühesten Unterschied zwischen beiden. Behalte eine Anpassung bei, die die beabsichtigte Verbindung über mehrere vergleichbare Versuche verbessert; überarbeite sie, wenn die vorhergesagte Veränderung ausbleibt. Zweck der Aufzeichnung ist eine bessere nächste Entscheidung, keine dekorative Zählung von Wiederholungen.

Quellen, Autorschaft und Prüfung

Die offiziellen Technikbezeichnungen des Kodokan legen Namen und Einordnung fest. Die Definition und Videobibliothek der IJF zu Yoko-guruma sowie die verlinkte Kodokan-Demonstration sind die wichtigsten technischen Referenzen. Das zweite Video oben wird gesondert genannt. Der offizielle Aufzeichnungseintrag in Abschnitt 11 bestätigt den genannten Kampf und die Technikzuordnung, keine nicht angesehene Wertung und nicht jeden Trainingsvorschlag auf dieser Seite.

Die Definitionen der Judotechniken des Kodokan (Oktober 2022) liefern die zusätzliche Primärreferenz für die bestimmte Beziehung der Gliedmaßen, die diese Anleitung beschreibt.

Von Judo AI · Redaktionelle Prüfung der englischen Fassung: 9. Oktober 2026 · Deutsche Fassung: 13. Oktober 2026. Definitionen, Identität der Quellen, Stimmigkeit des Artikels und Links wurden geprüft. Übungsaufgaben und Diagnosefragen sind redaktionelle Vorschläge, die du mit deinem Trainer besprechen solltest, kein validiertes Trainingsprotokoll. Die Freigabe durch einen namentlich genannten Techniktrainer steht noch aus. Die Identität der Videos wurde überprüft; die vollständige Wiedergabe und jedes Detail der Kämpfe wurden nicht unabhängig analysiert. Deutsche redaktionelle Vorschau.

Regeln und Geltungsbereich: Dies ist eine Studienanleitung für Judo unter Anleitung, kein aktuelles Kampfrichterhandbuch. Historische Aufnahmen belegen keine aktuellen Regelerlaubnisse. Bitte deinen Trainer, die Regeln deiner Altersklasse und deiner Veranstaltung zu prüfen, bevor du Griffvarianten oder Würge- und Hebeltechniken im Wettkampf einsetzt; dieser Entwurf bescheinigt nicht ihre Zulässigkeit. Brich eine Übungsaktion ab, sobald dein Partner abklopft, um Abbruch bittet oder Schmerzen meldet.

Alle Technikanleitungen · Offizielle Übersicht der 100 Techniken · Ratgeber.