TECHNIKSTUDIE · Te-waza

Sukui-nageGrundform, alte Form mit beiden Händen, ähnliche Techniken, Regeln und Sicherheit

Sukui-nage im Rechtsgriff: Uke vorziehen, beim Zurückkehren eintreten, rechte Hand zwischen Ukes Beine schieben, hochschöpfen, im Stand nach hinten werfen.

Japanisch
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Einordnung
Nage-waza · Te-waza

Was ist Sukui-nage?

Sukui-nage gehört in der Klassifikation des Kodokan zu den Nage-waza (Wurftechniken), genauer zu den Te-waza (Handtechniken), und steht unter den 16 Te-waza an sechster Stelle. Das Kodokan definiert es so:

„Eine Technik, bei der man hinter den Gegner tritt, mit beiden Händen beide Oberschenkel des Gegners von vorn umfasst, ihn nach hinten aus dem Gleichgewicht bringt, hochschöpft und wirft. Oder eine Technik, bei der man die Hand zwischen die Beine des Gegners schiebt, ihn am Oberschenkel hochschöpft und wirft.“ (unsere Übersetzung)

Die Definition enthält also zwei Formen. In der ersten tritt Tori hinter Uke, umfasst mit beiden Händen Ukes beide Oberschenkel von vorn, bringt Uke nach hinten aus dem Gleichgewicht und schöpft Uke hoch. In der zweiten schiebt Tori eine Hand zwischen Ukes Beine und schöpft Uke am Oberschenkel hoch.

Auch die IJF (Internationale Judo-Föderation) zählt Sukui-nage zu den Handtechniken und erklärt es so:

„Ein Wurf aus den Handtechniken. Umfasse von der Seite deines Gegners aus mit beiden Händen seine Oberschenkel von vorn (oder schiebe eine Hand zwischen seine Beine, um sein Gesäß zu umfassen), bring ihn direkt nach hinten aus dem Gleichgewicht, schöpfe ihn dann hoch und wirf ihn nach hinten.“ (unsere Übersetzung)

In der älteren Gokyo des Kodokan von 1895 war Sukui-nage nicht enthalten. In der Gokyo in der Fassung von 1920 gehört es zur vierten Gruppe (Sumi-gaeshi, Tani-otoshi, Hane-makikomi, Sukui-nage, Utsuri-goshi, O-guruma, Soto-makikomi, Uki-otoshi). Zur Nage-no-kata des Kodokan gehört es nicht.

Nach der Erklärung des Kodokan hatte die Ausführung, bei der Tori eine Hand zwischen Ukes Beine schiebt (Abschnitte 3 und 7), früher keinen offiziellen Namen; man kannte sie unter gängigen Bezeichnungen wie „Te-uchi-mata“, „Te-guruma“ oder „Butsudan-gaeshi“. Im Oktober 1955 einigte sich die Abteilung für Technikforschung des Kodokan (unsere Übersetzung) darauf, diese Formen nach dem Prinzip der Technik als Anwendungen von Sukui-nage anzusehen. Der Name Sukui-nage selbst ist älter: Er stand schon 1920 in der Gokyo.

Rollen und Seiten

  • Tori führt die Technik aus und wirft, Uke wird geworfen.
  • Dieser Artikel beschreibt die Technik im Rechtsgriff: Tori und Uke fassen beide in der rechten natürlichen Haltung (Migi-shizentai). In der Grundform aus Abschnitt 3 kommt Tori an Ukes rechte Seite und schiebt die rechte Hand zwischen Ukes Beine. Die Definition des Kodokan und die Erklärung der IJF sagen nicht, welche Hand es ist. Wer links wirft, liest alle Hände, Füße und Richtungen mit vertauschten Seiten.
  • Auch wenn Sukui-nage als Antwort auf eine Technik von Uke angesetzt wird (Abschnitte 5 und 7), heißt die Person, die Sukui-nage ansetzt, Tori, und die Person, die zuerst angreift, Uke.

Abschnitt 3 erklärt vom Fassen bis zum Fall von Uke die Form, die das Kodokan in seiner Erklärung der Wurftechniken („Kodokan-Judo – Wurftechniken, Kurzfassung“, unsere Übersetzung) als dritte Form beschreibt: Tori zieht Uke so, dass Uke den linken Fuß vorsetzt, und in dem Moment, in dem Uke in die Ausgangshaltung zurückkehren will, schiebt Tori die rechte Hand von vorn zwischen Ukes Beine und schöpft Uke hoch. Die Form, bei der Tori mit beiden Händen Ukes beide Oberschenkel umfasst (die erste Form) und die das Kodokan „die eigentliche, seit alters ausgeführte Form von Sukui-nage“ (unsere Übersetzung) nennt, stellt Abschnitt 7 kurz vor; die übrigen Formen stehen dort nur mit Namen und Kernpunkten.

Diese Erklärung des Kodokan ist eine Kurzfassung, die auf einem Video von 1990 und dem 1999 erschienenen Buch „Kodokan-Wurftechniken“ (unsere Übersetzung) beruht. Wörter wie „neuerdings“ oder „heute“ in der Erklärung beziehen sich auf die Zeit, in der sie geschrieben wurde.

Die Regeln der IJF begrenzen, bis zu welcher Höhe man im Stand unterhalb des Gürtels greifen darf (Abschnitt 8).

Referenzvideos

KODOKAN (offizieller YouTube-Kanal des Kodokan), „Sukui-nage“
Auf YouTube öffnen

Diese Referenzvideos veranschaulichen die Bewegung.

Offizielles Video des Kodokan

  • „Sukui-nage“: Video aus dem offiziellen YouTube-Kanal des Kodokan. Laut Beschreibung gehört es zu den Te-waza der Reihe „100 Techniken“ (unsere Übersetzung) von Kodokan und IJF Academy. Auch der Eintrag Sukui-nage in der Technikliste des Kodokan verlinkt auf dieses Video.

Seite der IJF

  • Technikseite der IJF „sukui-nage“: Die Seite enthält den Erklärungstext der IJF zu Sukui-nage (Abschnitt 1) und ein Video der Technik. Außerdem gibt es dort eine Liste mit Wettkampfvideos, die auf eine Anmeldeseite führt.
  • 3D-Animation auf derselben Seite: eine 3D-Animation von Sukui-nage auf der Technikseite der IJF.

Videos zu ähnlichen Techniken (Abschnitt 7)

  • „Sukui-nage & Obi-otoshi“ und „Sukui-nage & Kuchiki-taoshi“: Videos aus der Reihe des Kodokan über die Unterschiede zwischen ähnlichen Techniken. Die Beschreibung jedes Videos enthält die Definitionen beider Techniken durch das Kodokan.
  • „Tani-otoshi“: Video aus der Reihe „100 Techniken“ des Kodokan. Wo die Bezeichnungen Tani-otoshi und Sukui-nage sich trennen, erklärt Abschnitt 7.

Die Grundform (Rechtsgriff)

Hier geht es um Sukui-nage, wie es die Erklärung der Wurftechniken des Kodokan als dritte Form beschreibt. Tori zieht Uke nach vorn und hält inne. Während Uke in die Ausgangshaltung zurückkehren will, kommt Tori an Ukes rechte Seite, schöpft Ukes Unterkörper mit der rechten Hand hoch und bringt Uke nach hinten zu Fall. Tori bleibt bis zum Ende des Wurfs stehen.

3-1 Fassen

Tori und Uke fassen beide in der rechten natürlichen Haltung (Migi-shizentai).

3-2 Mit dem rechten Fuß zurücktreten, Uke vorziehen und innehalten

Tori setzt den rechten Fuß zurück, will Ukes Körper damit zu einer vorderen Ecke aus dem Gleichgewicht ziehen und hält an dieser Stelle inne.

Uke wird gezogen, setzt den linken Fuß vor und fängt sich ab. Danach zieht Uke diesen linken Fuß wieder zurück, um in die ursprüngliche, stabile Haltung zurückzukehren.

3-3 Wenn Uke den linken Fuß zurückzieht: erst rechter, dann linker Fuß

In dem Moment, in dem Uke den linken Fuß zurückzieht, senkt Tori die Hüfte und setzt dabei den rechten Fuß an die Außenseite von Ukes rechtem Fuß. Gleich danach tritt Tori auch mit dem linken Fuß tief ein, kommt in die linke Verteidigungshaltung (Hidari-jigotai) und rückt an Ukes rechte Körperseite heran.

Es bewegen sich zuerst Toris rechter Fuß, dann Toris linker Fuß. Tori steht nicht vor Uke, sondern an Ukes rechter Körperseite.

3-4 Die rechte Hand von vorn zwischen Ukes Beine schieben und das Gesäß umfassen

Im selben Moment, in dem Tori an Ukes rechte Körperseite heranrückt, schiebt Tori die rechte Hand von vorn tief zwischen Ukes Beine und umfasst Ukes Gesäß. In den Worten der Definition des Kodokan ist das die Form, bei der man die Hand zwischen die Beine des Gegners schiebt und ihn am Oberschenkel hochschöpft.

3-5 Die linke Hand nach unten ziehen, mit der rechten hochschöpfen, Uke nach hinten zu Fall bringen

Tori zieht die linke Hand nach unten, schöpft mit der rechten Hand Ukes Unterkörper hoch und bringt Uke nach hinten zu Fall.

3-6 Zur Sicherheit

Tori schöpft Uke im Stand hoch und bringt Uke im Stand nach hinten zu Fall. Bei dieser Form achtet Tori darauf, sich nicht mit dem hochgeschöpften Uke in den Armen gerade nach hinten fallen zu lassen. Tori darf Uke nicht auf die Schultern laden und damit gerade nach hinten abtauchen.

Geht Tori hinter Uke und wirft Uke herunter, indem Tori sich gerade nach hinten fallen lässt, dann ist der Wurf nach der Abgrenzung der Technikbezeichnungen des Kodokan nicht Sukui-nage, sondern Tani-otoshi (eine Yoko-sutemi-waza, Selbstfalltechnik zur Seite). Nach der Erklärung des Japanischen Judoverbands zu den Regeln der IJF (2025) wird in Wettkämpfen nach den Regeln der IJF mit Hansoku-make bestraft, wer den Gegner auf die Schultern lädt und gerade nach hinten abtaucht. Als Beispiel nennt diese Erklärung Kata-guruma; Sukui-nage wird nicht genannt. Den Wortlaut gibt Abschnitt 8 wieder. Die Einschränkungen in Jugendwettkämpfen sind von Land zu Land verschieden, und eine Regel, die Sukui-nage beim Namen nennt, haben wir nicht gefunden (Abschnitt 8).

Worauf es ankommt

Der Ablauf steht in Abschnitt 3. Hier geht es um die Punkte, an denen sich entscheidet, ob Tori Uke mit Sukui-nage sauber wirft. Die Abschnitte „So prüfst du es“ sind Vorschläge der Redaktion.

Eintreten, wenn Uke zurückkehren will

Tori tritt in dem Moment ein, in dem Uke, nach vorn gezogen und mit vorgesetztem linkem Fuß, diesen linken Fuß zurückzieht, um in die Ausgangshaltung zurückzukehren (3-2 und 3-3). Auch in der ersten Form der Kodokan-Erklärung (Abschnitt 7) tritt Tori ein, während der nach vorn gezogene Uke zurückkehren will; beide Formen nutzen diese Rückbewegung von Uke.

So prüfst du es: Schau bei langsamer Ausführung von der Seite, ob nach Toris Innehalten Ukes linker Fuß nach vorn kommt und ob Toris rechter Fuß losgeht, sobald dieser linke Fuß zurückzuweichen beginnt.

Rechter Fuß an die Außenseite von Ukes rechtem Fuß, linker Fuß tief hinein, an Ukes rechter Seite

Die rechte Hand kommt hinein, sobald Tori an Ukes rechter Körperseite ist. Tori streckt die Hand nicht erst aus, wenn die Schritte beendet sind; der zweite Schritt und das Hineinschieben der Hand sind eine Bewegung (3-3 und 3-4).

So prüfst du es: Halte an, wenn die rechte Hand hineingeschoben ist, und schau, ob Toris Hüfte abgesenkt ist und ob Tori an Ukes rechter Körperseite steht und nicht vor Uke.

So hochschöpfen, dass Uke mit beiden Füßen abhebt

Das Kodokan unterscheidet Kuchiki-taoshi und Sukui-nage nicht danach, welche Körperstelle Tori mit einer Hand umfasst, sondern danach, was diese eine Hand tut. Drückt Tori Uke um und fällt Uke mit einem abgehobenen Fuß, ist es Kuchiki-taoshi; schöpft Tori Uke hoch und verliert Uke mit beiden abgehobenen Füßen das Gleichgewicht, ist es Sukui-nage. Wie in 3-5 zieht Tori die linke Hand nach unten und schöpft mit der rechten Hand Ukes Unterkörper hoch.

So prüfst du es: Geh langsam vor, mit einem Uke, der mitarbeitet, und schau, ob beim Hochschöpfen beide Füße von Uke die Matte verlassen oder ob ein Fuß stehen bleibt und Uke nur umgedrückt wird.

Tori bleibt stehen und bringt Uke nach hinten zu Fall

Uke fällt nach hinten. Weil Tori dabei stehen bleibt und sich nicht nach hinten fallen lässt, ist der Wurf Sukui-nage und nicht Tani-otoshi (3-6).

So prüfst du es: Schau am Ende des Wurfs, ob Tori noch aufrecht steht.

Wann man es ansetzt

Bei der Form aus Abschnitt 3 schafft Tori die Gelegenheit selbst: Tori tritt mit dem rechten Fuß zurück, damit Uke den linken Fuß vorsetzt, und nutzt den Moment, in dem Uke zurückkehren will.

Für andere Formen und Anwendungen von Sukui-nage nennt die Kodokan-Erklärung außerdem die folgenden Situationen. Jede gehört zu einer anderen Form als der aus Abschnitt 3; keine davon ist ein Zeitpunkt für die Form aus Abschnitt 3 (die Kernpunkte dieser Formen stehen in Abschnitt 7).

  • Der Moment, in dem Uke zum rechten Harai-goshi ansetzen will, mit dem eigenen rechten Fuß vor Toris beide Füße tritt und halb seitlich mit der rechten Seite vorn steht. Die Erklärung sagt dazu: „Man braucht ein scharfes Gespür, das diesen einen Augenblick nicht verpasst.“ (unsere Übersetzung)
  • Beim Fassen: Tori hält Ukes beide Handgelenke nieder, und Uke setzt den rechten Fuß vor und drückt zurück.
  • Uke hat die rechte Hand an Toris hinteren Kragen umgegriffen und kommt mit weit vorgesetztem rechtem Fuß in einer sehr ausgeprägten Rechtsauslage heran, um eine Technik anzusetzen.
  • Als Antwort auf Uchi-mata, Harai-goshi (auch Hane-goshi, Tsurikomi-goshi und Ähnliches) oder O-soto-gari, die Uke ansetzt, und nachdem Tori Ukes Uchi-mata ausgewichen ist.
  • Wenn Uke Toris Kata-guruma abwehrt, indem Uke den Oberkörper nach hinten beugt.

Viele Ausführungen von Sukui-nage sind also Antworten auf die Technik des Gegners. Auch in einem Tagungsbeitrag von 1988 behandeln zwei Autoren Sukui-nage (Te-guruma), ausgehend von der Technik, die sie sich selbst angeeignet haben, als Technik des Go-no-sen, also als Technik, mit der man auf den Angriff des Gegners antwortet und dabei die Initiative übernimmt.

Über die Formen, bei denen Tori eine Hand zwischen Ukes Beine schiebt (die Form aus Abschnitt 3 und die zweite Form in Abschnitt 7), schreibt die Kodokan-Erklärung, sie seien „neuerdings als Randori-Techniken in Mode gekommen und werden viel eingesetzt“ (unsere Übersetzung). Dieser Satz stammt aus der Zeit, in der die Erklärung nach dem Video von 1990 und dem Buch von 1999 geschrieben wurde. Seitdem haben sich die Regeln der IJF zu Angriffen mit Hand oder Arm unterhalb des Gürtels mehrfach geändert (Abschnitt 8). Der Satz sagt deshalb nichts darüber, wie oft diese Formen heute im Randori oder im Wettkampf vorkommen.

Typische Fehler und ihre Korrektur

Die Symptome, die Merkmale zum Erkennen und die Korrekturen in diesem Abschnitt sind Vorschläge der Redaktion. Auch die Ursachen, die mit „unsere Einschätzung“ gekennzeichnet sind, beruhen auf unserem Urteil.

Tori tritt zu spät ein, und Uke ist schon wieder in der Ausgangshaltung

  • Symptom: Wenn Tori mit dem rechten und dann dem linken Fuß eingetreten ist, hat Uke den linken Fuß schon ganz zurückgezogen und steht stabil auf beiden Füßen.
  • Ursache: Die Form aus Abschnitt 3 setzt in dem Moment an, in dem Uke den linken Fuß zurückzieht, um zurückzukehren. Ist dieser Moment vorbei, steht Uke wieder in der stabilen Ausgangshaltung (unsere Einschätzung).
  • Erkennen: Schau von der Seite, ob Toris rechter Fuß losgeht, wenn Ukes linker Fuß zurückzuweichen beginnt, oder erst, wenn er ganz zurück ist.
  • Korrektur: Wiederhole Übung 1 aus 9-3 und achte dabei nur darauf, dass Toris rechter Fuß losgeht, sobald Ukes linker Fuß zurückzuweichen beginnt.

Ein Fuß von Uke bleibt am Boden, und aus dem Wurf wird ein Umdrücken

  • Symptom: Nachdem Tori Uke mit der rechten Hand umfasst hat, wird Uke nach hinten umgedrückt, während ein Fuß noch auf der Matte steht.
  • Ursache: Toris rechte Hand schöpft Ukes Unterkörper nicht hoch, sondern schiebt Uke (unsere Einschätzung). In der Erklärung des Kodokan heißt es, dass die Hand meist umdrückt, wenn Tori sie an ein einzelnes Bein legt, und meist hochschöpft, wenn Tori eine Hand tief zwischen Ukes Beine schiebt.
  • Erkennen: Schau mit einem Uke, der mitarbeitet, ob im Moment des Hochschöpfens beide Füße von Uke von der Matte abheben.
  • Korrektur: Übt die Bewegung aus 3-5, also das Ziehen der linken Hand nach unten und das Hochschöpfen mit der rechten Hand, zuerst langsam und haltet an, ohne Uke fallen zu lassen; verbindet sie erst danach mit dem Wurf.

Varianten, ähnliche Techniken und Konter

Die alte Form (erste Form): Ukes beide Oberschenkel mit beiden Händen umfassen

Die Kodokan-Erklärung nennt diese Form, bei der Tori mit beiden Händen Ukes beide Oberschenkel umfasst, „die eigentliche, seit alters ausgeführte Form von Sukui-nage“ (unsere Übersetzung). Mit der Form aus Abschnitt 3 hat sie drei Dinge gemeinsam: Beide fassen in der rechten natürlichen Haltung, Tori tritt ein, während der nach vorn gezogene Uke zurückkehren will, und Uke fällt nach hinten. Eigen ist ihr, anders als der Form aus Abschnitt 3, Folgendes:

  • Uke vorziehen: Tori tritt drei Schritte zurück, rechter, linker, rechter Fuß, will Uke dabei nach vorn aus dem Gleichgewicht ziehen und hält inne; dabei kommt Tori in die linke Verteidigungshaltung und drückt Ukes Oberkörper mit beiden Händen nach unten. Uke tritt mit links, rechts, links vor, fängt sich ab und will zurückkehren. Tori lässt im Zug beider Hände nach, und einen Augenblick bevor Uke den Oberkörper aufrichtet und den linken Fuß zurückzuziehen beginnt, tritt Tori ein.
  • Hinter Uke gehen: Tori senkt den Körper, setzt den rechten Fuß an die Außenseite von Ukes rechtem Fuß, dreht sich über den rechten Fuß nach rechts und kommt von Ukes Seite hinter Uke (seitlich hinter Uke). Toris linker Fuß tritt hinter Ukes linke Ferse, an deren Innenseite.
  • Mit beiden Händen die Rückseite beider Oberschenkel umfassen: Tori legt die linke Hand an die Rückseite von Ukes linkem Oberschenkel und die rechte Hand an die Rückseite von Ukes rechtem Oberschenkel und umfasst Ukes Unterkörper mit beiden Händen tief.
  • Eng anliegen und Uke mit Schwung hochheben: Tori legt die linke Vorderseite der eigenen Hüfte eng an Ukes rechte Gesäßhälfte, sodass Ukes Gesäß auf Toris linkem Oberschenkel liegt. Tori schiebt die Hüfte vor, beugt den Oberkörper nach hinten und hebt Uke mit Schwung hoch, schöpft mit beiden Händen Ukes Beine hoch, dreht den eigenen Körper nach links und schwingt Uke nach hinten hinunter.

Über diese Form schreibt die Kodokan-Erklärung: „Heute sieht man sie im Randori überhaupt nicht mehr.“ (unsere Übersetzung) Als Grund vermutet sie, dass das Randori vom Fassen in der Verteidigungshaltung (Jigotai) zum Fassen in der natürlichen Haltung (Shizentai) übergegangen ist und es dadurch für Tori schwer geworden ist, seitlich hinter Uke zu gehen und Ukes beide Beine mit beiden Händen zu umfassen. Auch das bezieht sich auf die Zeit, in der die Erklärung geschrieben wurde.

Weitere Formen in der Kodokan-Erklärung (nur Namen und Kernpunkte)

Die einzelnen Schritte lassen wir weg; genannt werden nur die Situation und der Kernpunkt der Handarbeit.

  • Die linke Hand von hinten zwischen Ukes Beine schieben (zweite Form): In der dritten Situation aus Abschnitt 5 setzt Tori den linken Fuß hinter Uke, schiebt die linke Hand von hinten zwischen Ukes Beine, umfasst Ukes Gesäß, schöpft Uke hoch und bringt Uke zu Fall. Von der Form aus Abschnitt 3 unterscheidet sie sich durch die Hand, die hineingeschoben wird (die linke), und durch die Richtung (von hinten). Die Kodokan-Erklärung schreibt außerdem, dass Tori, wenn Uke stark Widerstand leistet, sich auch über Uke beugen und Uke so herunterwerfen kann.
  • Formen als Antwort auf Techniken von Uke: Antworten auf Uchi-mata, Harai-goshi (auch Hane-goshi, Tsurikomi-goshi und Ähnliches) oder O-soto-gari, die Uke ansetzt, und eine Form, die Tori ansetzt, nachdem Tori Ukes Uchi-mata ausgewichen ist. Die Arbeitsgruppe für Technikforschung des Kodokan (unsere Übersetzung) sieht den Wurf auch dann als Sukui-nage an, wenn Tori den hochgeschöpften Uke auf die eigene linke Hüfte nimmt und so wirft, weil das „Hochschöpfen“ die Hauptarbeit ist.
  • Antwort auf Ukes O-soto-gari (Anwendung der dritten Form): Gegen Ukes O-soto-gari tritt Tori mit dem rechten Fuß weit zurück und wehrt in der linken Verteidigungshaltung ab, schiebt die rechte Hand von vorn zwischen Ukes Beine, umfasst Ukes Gesäß, zieht die linke Hand nach unten und bringt Uke nach hinten zu Fall.
  • Von Kata-guruma zu Sukui-nage: Wehrt Uke Toris Kata-guruma ab, indem Uke den Oberkörper nach hinten beugt, wendet Tori sich Uke wieder zu, setzt den linken Fuß an die Außenseite von Ukes rechtem Fuß, zieht den rechten Fuß nach, kommt in die linke Verteidigungshaltung, schöpft mit der rechten Hand Ukes Gesäß hoch und bringt Uke nach hinten zu Fall. Wirft Tori den auf die Schultern geladenen Uke nach links zur Seite, nach vorn oder nach hinten, gilt der Wurf als Kata-guruma und nicht als Sukui-nage.
  • Hinteren Gürtel und Hose greifen (vierte Form): Eine Form für den Fall, dass Uke sich nach vorn gebeugt verteidigt; Tori greift Ukes Gürtel am Rücken und Ukes Hose. Die Kodokan-Erklärung stellt sie als Anwendung von Sukui-nage vor.

Abgrenzung zu ähnlichen Techniken

TechnikDefinition des Kodokan (unsere Übersetzung)Unterschied zu Sukui-nage
Tani-otoshiden Gegner nach hinten aus dem Gleichgewicht bringen, das linke Bein hinter den Gegner gleiten lassen, sich mit dem Körper nach links fallen lassen und ihn herunterziehen und werfen (Yoko-sutemi-waza)Geht Tori wie in der ersten Form hinter Uke, setzt den linken Fuß an die Rückseite von Ukes linker Ferse, liegt eng an, schiebt die linke Hand tief unter Ukes linke Achsel und drückt nach oben und wirft Uke herunter, indem Tori sich gerade nach hinten fallen lässt, gilt der Wurf als Tani-otoshi; wirft Tori Uke im Stand herunter, als Sukui-nage
Kuchiki-taoshimit einer Hand ein Bein des Gegners von innen oder außen fassen, es hochziehen und den Gegner nach hinten umdrücken und werfenEntscheidend ist nicht, welche Körperstelle Tori mit einer Hand umfasst, sondern ob Tori Uke umgedrückt (Uke fällt mit einem abgehobenen Fuß) oder hochgeschöpft hat (Uke verliert mit beiden abgehobenen Füßen das Gleichgewicht) (Abschnitt 4)
Obi-otoshimit der rechten Hand den Gürtel des Gegners vorn fassen, ihn heranziehen und rechts hinter ihn treten, mit der linken Hand seine Hüfte von vorn umfassen, ihn nach hinten aus dem Gleichgewicht bringen, hochschöpfen und herunterwerfenBei Obi-otoshi hält eine Hand den Gürtel vorn, und die andere umfasst die Hüfte und schöpft Uke hoch. Die Handarbeit ist anders als bei Sukui-nage in der ersten Form, das mit beiden Händen die Rückseite der Hüfte umfasst; der Gedanke, hochzuschöpfen und zu Fall zu bringen, ist aber derselbe. Es gibt die Erklärung, dass man Obi-otoshi als „Sukui-nage mit dem Gürtel“ ansehen kann
Morote-garimit beiden Händen beide Beine des Gegners von außen umfassen und ihn durch Sicheln werfenEs gibt die Erklärung, dass der Wurf Sukui-nage ist, wenn Tori Uke mit beiden Händen hochhebt und nach vorn herunterwirft, und dass über den Namen entscheidet, ob Uke hochgehoben wurde
Kata-gurumaden Gegner nach vorn aus dem Gleichgewicht bringen, mit der rechten Hand seinen rechten Oberschenkel von innen umfassen, ihn von der rechten Schulter über den Nacken auf die linke Schulter laden und werfenSukui-nage ist eine der Techniken, zu denen Tori wechseln kann, wenn Kata-guruma abgewehrt wird („Von Kata-guruma zu Sukui-nage“ oben). Wirft Tori den auf die Schultern geladenen Uke nach links zur Seite, nach vorn oder nach hinten, gilt der Wurf als Kata-guruma

Konter und Abwehr

In der Liste der Konter (Kaeshi-waza) des Kodokan gibt es keine Technik namens Sukui-nage-gaeshi. Konter gegen Sukui-nage und Wege, es abzuwehren, haben wir nicht gefunden.

Sukui-nage in den Wettkampfregeln

Wie Sukui-nage in den Regeln behandelt wird, hängt von der Art des Wettkampfs und vom Alter der Athleten ab. Für jede Regel steht hier, wer sie festlegt und wo sie gilt.

Die Regeln der IJF (Sport- und Organisationsregeln, Fassung vom 24. Juli 2026)

  • Sukui-nage steht in der Liste der Technikbezeichnungen der Regeln als Te-waza Nr. 6. Zu den Techniken des Kodokan, die bei Veranstaltungen der IJF nicht erlaubt sind (Kawazu-gake, Kani-basami, Do-jime, Ashi-garami), gehört es nicht. Auch auf der Technikseite der IJF ist Sukui-nage nicht als verbotene Technik gekennzeichnet.
  • Normale Griffe fassen oberhalb des Gürtels am Ärmel, am Kragen, an der Brust, oben auf der Schulter oder am Rücken. Nicht standardmäßige Griffe wie der Gürtelgriff sind erlaubt, wenn sie mit einer positiven, angriffsbereiten Haltung eingesetzt werden (Art. 18.1.2 Nr. 7).
  • Das Greifen unterhalb des Gürtels regelt Art. 18.1.2 Nr. 8:

„Alle Griffe an der Jacke und das Greifen unterhalb des Gürtels bis zur Höhe des oberen Endes der Oberschenkelinnenseite sind erlaubt, aber Shido wird gegeben, wenn der Jackengriff oder der Griff unterhalb des Gürtels bis zur Höhe des oberen Endes der Oberschenkelinnenseite negativ eingesetzt wird. Das Einhaken der Beine mit Hand oder Arm, das Beingreifen, das Greifen der Hose und das Berühren des Beins vom oberen Ende der Oberschenkelinnenseite abwärts sind verboten und werden mit Shido bestraft.“ (unsere Übersetzung)

  • Art. 18.1.2 Nr. 19 zählt zu den Handlungen, die mit Shido bestraft werden, das Beingreifen, das Greifen der Hose sowie das Blockieren oder Wegdrücken des Beins oder der Beine des Gegners mit Händen oder Armen, und legt fest: „Das Bein darf nur gegriffen werden, wenn sich beide Gegner eindeutig in einer Ne-waza-Lage befinden und die Tachi-waza-Aktion beendet ist.“ (unsere Übersetzung)
  • Die ersten zwei Shido sind Verwarnungen, das dritte führt zu Hansoku-make (Art. 18.1).
  • Jede Handlung, die den Gegner gefährden oder verletzen kann, besonders am Nacken oder an der Wirbelsäule, wird mit Hansoku-make bestraft (Art. 18.2.2 Nr. 7a).
  • Athleten unter 15 Jahren dürfen an keiner offiziellen Veranstaltung der IJF teilnehmen (Art. 2.3).

Namentlich genannt wird Sukui-nage in den Regeln nur in der Liste der Technikbezeichnungen; die Artikel über Griffe und Strafen nennen es nicht. Auch der Artikel der IJF vom 13. Dezember 2024, der die neuen Regeln vorstellt, gibt denselben Wortlaut wie Nr. 8 oben wieder, nennt Sukui-nage aber nicht unter den Techniken, die das Beingreifen betrifft. Ob der Griff aus Abschnitt 3, bei dem Tori die rechte Hand von vorn zwischen Ukes Beine schiebt und Ukes Gesäß umfasst, oder die erste Form aus Abschnitt 7, bei der Tori mit beiden Händen die Rückseite von Ukes beiden Oberschenkeln umfasst, ein Griff „bis zur Höhe des oberen Endes der Oberschenkelinnenseite“ ist oder ein Beingreifen beziehungsweise ein Greifen der Hose weiter unten, sagen weder die Regeln noch die Erklärung des Japanischen Judoverbands zu den Regeländerungen. Diese Erklärung beschreibt die Höhe als oberes Ende der Oberschenkelinnenseite, „die waagerechte Linie am Ansatz beider Beine“ (unsere Übersetzung).

Die Erklärung des Japanischen Judoverbands (Abtauchen nach hinten)

In seiner Erklärung zu den Änderungen der IJF-Regeln ab 2025 schreibt der Kampfrichterausschuss des Japanischen Judoverbands zum Abtauchen gerade nach vorn oder gerade nach hinten:

„Das sogenannte ‚Using the Head‘ ist erlaubt. Wie bisher wird aber als sogenanntes ‚Diving‘ mit ‚Hansoku-make‘ bestraft, wer mit Uchi-mata, Sode-tsurikomi-goshi o. Ä. gerade nach vorn abtaucht oder den Gegner mit Kata-guruma o. Ä. auf die Schultern lädt und gerade nach hinten abtaucht.“ (unsere Übersetzung)

Dieselbe Erklärung legt fest: „Als sogenanntes ‚Diving‘ gilt, wenn der Kopf und beide Schultern aufkommen; berühren der Kopf und eine Schulter die Matte, gilt es nicht als ‚Diving‘.“ (unsere Übersetzung) Als Beispiel steht dort Kata-guruma; Sukui-nage wird nicht genannt. Das sind Sätze aus der Erklärung des Japanischen Judoverbands, nicht aus dem Regeltext der IJF. Der Artikel der IJF-Regeln, der Techniken mit Abtauchen mit dem Kopf mit Hansoku-make bestraft (Art. 18.2.1), beschreibt ein Beugen nach vorn. Die Bedingung aus 3-6, nicht gerade nach hinten abzutauchen, stützt sich auf diese Erklärung des Japanischen Judoverbands.

Wie sich die Regeln zum Beingreifen entwickelt haben

In den Regeln der IJF hat sich die Behandlung von Angriffen mit Hand oder Arm unterhalb des Gürtels im Stand im Lauf der Zeit stark verändert. Die Änderungen um 2010 kennen wir nur aus Beschreibungen in der Forschung; die Originaltexte der IJF haben wir nicht prüfen können. Nach diesen Beschreibungen wurde 2009 das direkte Greifen der Hose in Angriff oder Verteidigung als leichter Verstoß mit Shido bestraft, und 2010 wurde das direkte Angreifen oder Verteidigen mit Hand oder Arm unterhalb des Gürtels des Gegners im Stand als schwerer Verstoß mit Hansoku-make bestraft. Soweit es sich mit Unterlagen der IJF prüfen lässt, wurden in den Regeln von 2014 bis 2016 alle Angriffe oder Blockaden mit Hand oder Arm unterhalb des Gürtels im Tachi-waza mit Hansoku-make bestraft; in der Testphase 2017 wurden Beingreifen und Greifen der Hose beim ersten Mal mit Shido und beim zweiten Mal mit Hansoku-make bestraft, und von 2018 bis 2024 jedes Mal mit Shido (das dritte Shido führte zu Hansoku-make). Seit 2025 ist, wie oben beschrieben, das Greifen bis zur Höhe des oberen Endes der Oberschenkelinnenseite erlaubt.

Kämpfe bis zum Mittelschulalter in Japan (Wettkampfordnung für Jugendturniere)

In Japan werden Kämpfe bis zum Mittelschulalter nach den Regeln der IJF ausgetragen; aus Sicherheitsgründen gilt zusätzlich die „Wettkampfordnung für Jugendturniere“ (unsere Übersetzung) des Japanischen Judoverbands (Fassung in Kraft seit 1. April 2026). In der Präambel heißt es: „Kämpfe von Jugendlichen (bis zum Mittelschulalter) im Inland werden nach den Wettkampfregeln der Internationalen Judo-Föderation ausgetragen. Aus Sicherheitsgründen wird jedoch diese Ordnung ergänzend angewendet.“ (unsere Übersetzung) Die Regel der IJF zum Greifen unterhalb des Gürtels (oben) gilt deshalb auch für Kämpfe bis zum Mittelschulalter.

In den verbotenen Handlungen und den Zusatzbestimmungen dieser Ordnung wird Sukui-nage nicht genannt. Allgemeine Punkte, die in Frage kommen können, sind die folgenden; ob eine Form von Sukui-nage darunter fällt, sagt die Ordnung nicht.

  • Verbotene Handlung 1-9 (Shido): „die Finger in den Ärmel der Jacke oder in das Hosenbein des Gegners stecken und so greifen“ (unsere Übersetzung).
  • Verbotene Handlung 1-10 (Shido): „im Stand mit einem nicht standardmäßigen Griff (Griff an nur einem Revers [sogenannter Cross-Grip], am Gürtel oder an einer Stelle unterhalb des Gürtels [oberes Ende der Oberschenkelinnenseite: bis zur waagerechten Linie am Ansatz beider Beine]) fassen und nicht sofort eine Technik ansetzen. Werden nicht standardmäßige Griffe wiederholt, ist es auch dann ein Verstoß, wenn angegriffen wird.“ (unsere Übersetzung)

Jugendregeln in anderen Ländern

Großbritannien: Die Überarbeitung 2026 der technischen Einschränkungen des britischen Judoverbands (BJA) für unerfahrene Judoka (in Kraft seit 6. Juli 2026) gilt für diese Kategorien:

„Schuljahre 4, 5, 6 und 7, unabhängig vom Grad. Schottland P5, P6, P7 und S1. Alle Kategorien unter 12 Jahren, unabhängig vom Grad. Alle Kategorien unter 16 Jahren, beschränkt auf Gelbgurt und darunter.“ (unsere Übersetzung)

Einen Punkt, der Sukui-nage nennt oder das Beingreifen behandelt, haben wir in dieser Überarbeitung nicht gefunden. In Frage kommt Regel 1.5, die Selbstfalltechniken verbietet:

„1.5 Keine Sutemi-waza: Tori darf keine Sutemi-waza ausführen. Dazu gehören Techniken wie Tomoe-nage, Sumi-gaeshi, Uki-waza, Yoko-otoshi, Tani-otoshi, Ura-nage oder Maki-komi. Hinweis: Würfe mit Anheben nach hinten, bei denen Tori stehen bleibt, sind erlaubt; damit sind Techniken wie Ushiro-goshi möglich.“ (unsere Übersetzung)

Ob dieser Hinweis Sukui-nage erfasst, bei dem Tori stehen bleibt, Uke hochschöpft und nach hinten zu Fall bringt, sagt das Dokument nicht.

Kanada: Auch in den „Sanctioning Policy & Tournament Standards 2026-2027“ von Judo Canada haben wir keinen Punkt gefunden, der Sukui-nage nennt oder das Beingreifen behandelt. Für die U8 (in der Saison 2026/27 Jahrgang 2020 und jünger), die U10 (Jahrgänge 2018–2019) und die U12 (Jahrgänge 2016–2017) gibt es eine Regel, nach der nur Griffe an der Vorderseite des Judogi erlaubt sind (ein Griff hinter dem Rücken um die Schulter oder den unteren Rücken ist nur erlaubt, wenn sofort ein fortgesetzter Angriff folgt). Das ist eine Regel zum Griff am Judogi; ob sie das Umfassen von Ukes Beinen oder Gesäß betrifft, sagt sie nicht. Außerdem heißt es für alle Grade der U8, U10 und U12: „Alle Sutemi-waza und Makikomi-waza sind für ALLE Grade in dieser Altersgruppe verboten.“ (unsere Übersetzung) In der U14 (Jahrgänge 2014–2015) gilt dieses Verbot für die Kategorie „Novice“. Sukui-nage wird dabei nicht genannt. Für die U8 empfehlen die Bestimmungen bei vom Verband genehmigten Veranstaltungen ein „Judo-Festival“, „bei dem es keine formelle Bewertung gibt“ (unsere Übersetzung); auf Vereinsebene sind abgewandelte Wettkämpfe erlaubt. Das Alter wird zum 31. Dezember des zweiten Jahres der Saison berechnet.

Frankreich: Auch in den Wettkampfbestimmungen des französischen Judoverbands (France Judo) für die Saison 2026–2027 haben wir weder einen Punkt zum Beingreifen oder zum Greifen unterhalb des Gürtels bei Jugendlichen noch den Namen Sukui-nage gefunden.

Jede dieser Regeln ist eine Regel des jeweiligen nationalen Verbands und keine Regel der IJF oder Japans. Prüfe in der Ausschreibung des Turniers, an dem du teilnimmst, welche Regeln gelten, und frag bei Unklarheiten die Kampfrichter oder den Veranstalter.

Lernreihenfolge und Sicherheit

9-1 Auf welcher Stufe man es lernt

Im Text des Kodokan für die Dan-Prüfung steht beim Eintrag Sukui-nage der Zusatz „3. Dan“ (unsere Übersetzung). Das „Handbuch zum Judo-Unterricht“ des japanischen Bildungsministeriums nennt Sukui-nage nur mit seinem Namen, etwa in der Tabelle der Technikbezeichnungen im Anhang.

In den Prüfungsanforderungen anderer Länder steht Sukui-nage auf sehr unterschiedlichen Stufen.

LandStufeBehandlung
DeutschlandTechnik-Pool „Master-Programm“ (1. bis 3. Dan)Der Deutsche Judo-Bund ordnet hier Techniken ein, die „zum Erbe des Judo gehören“, die „teilweise selten praktiziert werden, aber zumindest in jüngerer Zeit noch ab und zu auf Wettkämpfen gemacht wurden und werden“ und die „bis zum 3. Dan gelernt werden sollen“; die Tabelle ist vorläufig (2022)
Frankreich3. Daneine der Te-waza in der Techniktabelle für den 1. bis 3. Dan
ItalienPrüfung zum 3. Daneine der Handtechniken der vierten Gokyo-Gruppe
SpanienProgramm zum 4. DanTechnik, die ausgeführt und nicht nur erklärt wird
Brasilien2. Kyu (Violettgurt)Verlangt werden alle Techniken der vierten Gokyo-Gruppe. Die Techniken sind nicht einzeln genannt; weil Sukui-nage zur vierten Gruppe gehört, lässt sich das so lesen, dass es dazugehört
KanadaPrüfung zum 1. DanTechnik der Prüfung zum 1. Dan in der Übersichtstabelle, die die Prüfungskommission des Verbands von British Columbia zum nationalen Prüfungsprogramm von Judo Canada (2021) erstellt hat. Der Technikname trägt den Vermerk „verboten“ (unsere Übersetzung), und die Tabelle bezieht sich auf die IJF-Regeln in der Fassung vom Juli 2020

Die Fassung der Regeln vom Juli 2020, auf die sich die kanadische Tabelle bezieht, stammt aus der Zeit, in der Beingreifen jedes Mal mit Shido bestraft wurde (Abschnitt 8); der Vermerk beschreibt also nicht die heutigen Regeln. In den Kyu-Prüfungsprogrammen des britischen und des Österreichischen Judoverbands, in den Kyu-Bestimmungen des russischen Judoverbands und in den „Anforderungen für Kyu-Grade im DJB“ (Stand 17. Februar 2025) haben wir den Namen Sukui-nage nicht gefunden.

9-2 Ukemi und Übungsform

Wir haben keine Quelle gefunden, die das Ukemi von Uke bei Sukui-nage nennt; das Folgende gilt für Wurftechniken allgemein.

Beim Ukemi-Üben mit Wurftechniken hält Tori den Griff der ziehenden Hand fest, und Uke lässt den Griff der eigenen Revershand nicht los und macht das Ukemi selbst. Das „Handbuch zum Judo-Unterricht“ des japanischen Bildungsministeriums hält es für wichtig, beiden diese Verbindung zwischen Tori und Uke von der ersten Stufe an als „Rettungsleine“ (unsere Übersetzung) bewusst zu machen.

9-3 Schritt für Schritt üben

Die folgende Reihenfolge ist ein Vorschlag der Redaktion. Richtet euch nicht nach festen Wiederholungszahlen oder Zeiträumen; geht erst dann zur nächsten Stufe über, wenn der Trainer geprüft hat, dass Tori und Uke die jeweilige Stufe sicher beherrschen.

  1. Den Eingang langsam wiederholen: Ohne zu werfen und mit einem Uke, der mitarbeitet, wiederholt ihr langsam 3-2 bis 3-4 (mit dem rechten Fuß zurücktreten und innehalten, beim Zurückkehren von Uke mit dem rechten und dem linken Fuß eintreten, die rechte Hand hineinschieben) und prüft die Form mit den Abschnitten „So prüfst du es“ aus Abschnitt 4.
  2. Hochschöpfen und zu Fall bringen: Erst wenn der Trainer geprüft hat, dass Uke das Ukemi bei Wurftechniken beherrscht, schöpft Tori einen mitarbeitenden Uke im Stand hoch und bringt ihn nach hinten zu Fall.
  3. Auf die Formen als Antwort auf Ukes Techniken erweitern: Erst wenn die Form aus Abschnitt 3 sicher sitzt, nehmt ihr die Formen aus Abschnitt 7 dazu, die auf Ukes Techniken antworten. Die einzelnen Schritte lässt dieser Artikel weg; erarbeitet sie mit eurem Trainer.
  4. Die Wettkampfregeln prüfen: Bevor du Sukui-nage im Randori oder im Wettkampf einsetzt, prüfe die Regeln zum Greifen unterhalb des Gürtels und die Einschränkungen für junge Judoka bei dem Turnier, an dem du teilnimmst (Abschnitt 8).

9-4 Sicherheitshinweise

  • Tori bleibt beim Werfen stehen und lässt sich nicht gerade nach hinten fallen: siehe 3-6.
  • Den Griff der ziehenden Hand festhalten: Tori hält den Griff der ziehenden Hand fest, damit Uke Ukemi machen kann (9-2; Wurftechniken allgemein).

Sukui-nage im Wettkampf

Die Technikseite der IJF führt eine Liste von Wettkampfvideos, in denen Sukui-nage bei zehn Turnieren von 2018 bis 2023 erfasst ist, darunter Grand Slams, Grand Prix und Weltmeisterschaften. Die Liste ist kurz und keine Statistik darüber, wie oft die Technik eingesetzt wird. Welche Form angesetzt wurde (mit beiden Händen um beide Oberschenkel oder mit einer Hand zwischen den Beinen), lässt sich der Seite nicht entnehmen. In der Rubrik der Judoka, die Sukui-nage am häufigsten einsetzen, steht auf derselben Seite kein Name.

In der Forschung gibt es folgende Berichte. Alle stammen aus Zeiten, in denen Angriffe unterhalb des Gürtels anders behandelt wurden als heute, und beruhen auf Beobachtungen in begrenzten Gruppen.

  • Eine Studie über Kämpfe, die japanische Judoka (Männer) 1999 bei vier Turnieren in Europa verloren haben, nennt Kuchiki-taoshi, O-uchi-gari, Sumi-gaeshi, Tani-otoshi, Sukui-nage, Kata-guruma und andere Techniken unter den Merkmalen der nichtjapanischen Judoka (veröffentlicht 2001).
  • Ein Artikel von 2022 gibt einen Bericht über die Weltmeisterschaften 2009 wieder: Bei Männern und Frauen habe Sukui-nage unter den Techniken mit Wertung den größten Anteil gehabt, und weil es sich auch als Konter gegen die Technik des Gegners einsetzen lasse, hätten Judoka, die gern die Beine angreifen, es möglicherweise gezielt eingesetzt. Der ursprüngliche Bericht ist ein Zeitschriftenartikel, den wir nicht geprüft haben.
  • Ein Tagungsbeitrag (Kurzfassung), der Kämpfe von Männern bei Turnieren 2009 und 2010 vergleicht, berichtet, dass nach der Regeländerung um 2010 die Zahl der Sukui-nage-Ansätze gegen Griffarten, bei denen eine sonst bestrafte Handlung ausnahmsweise erlaubt war (Kreuzgriffe), signifikant zunahm. Die Autoren fassen zusammen, dass Sukui-nage sich durch Angriffe gegen diese Kreuzgriffe an die Regeln angepasst habe.

Quellen

Die Quellen zu den Aussagen im Text sind nach Abschnitten geordnet. Alle wurden am 23. Oktober 2026 geprüft; das Reglement des spanischen Verbands haben wir in einer Kopie gelesen, die am 20. Oktober 2026 von der Adresse des Herausgebers abgerufen wurde, und am 23. Oktober 2026 mit der Website des Verbands abgeglichen. Die Grundform in Abschnitt 3 stützt sich auf die japanische Erklärung des Kodokan. Die englische Erklärung des Kodokan („Sukui-Nage (hand technique)“, https://kdkjudo.org/en/techniques/sukui-nage/ ) ist gleich aufgebaut, weicht aber an einigen Stellen von der japanischen ab, etwa bei einem Teil der Schrittfolge und im Wortlaut des Schlussabsatzes; dieser Artikel folgt deshalb der japanischen Erklärung. Quellen mit Sprachangabe („auf Japanisch“ usw.) sind nur in dieser Sprache veröffentlicht. Japanische Titel sind ins Deutsche übersetzt und mit „unsere Übersetzung“ gekennzeichnet. Zitate aus japanischen und englischen Quellen im Text sind unsere Übersetzung; Zitate aus den Unterlagen des Deutschen Judo-Bundes stehen im Originalwortlaut. Japanische Fachartikel stehen, wo vorhanden, mit den Autorennamen und dem englischen Titel ihres Eintrags bei J-STAGE. Bei Videos mit japanisch-englischem Titel geben wir nur den Teil in lateinischer Schrift wieder.

Abschnitt 1: Was ist Sukui-nage?

Abschnitt 2: Referenzvideos

  • Link von der Technikliste des Kodokan auf das Video zu Sukui-nage: Kodokan, „Judo – Liste der Technikbezeichnungen“ (siehe oben)
  • Erklärungstext, Video, 3D-Animation und Liste der Wettkampfvideos der IJF: International Judo Federation, Technikseite „sukui-nage“ (siehe oben); 3D-Animation auf derselben Seite https://judo.ijf.org/techniques/Sukui-nage/animation
  • Titel, Herausgeber und Beschreibungen: die einzelnen Seiten unter „Referenzvideos“ unten. Keines der Videos wurde zur Prüfung des Inhalts abgespielt

Abschnitt 3: Die Grundform

  • Beide in der rechten natürlichen Haltung; Tori tritt mit dem rechten Fuß zurück, will Uke zu einer vorderen Ecke aus dem Gleichgewicht ziehen und hält inne; Uke setzt den linken Fuß vor, fängt sich ab und zieht ihn zurück, um in die stabile Ausgangshaltung zurückzukehren; in diesem Moment senkt Tori die Hüfte, setzt den rechten Fuß an die Außenseite von Ukes rechtem Fuß, tritt mit dem linken Fuß tief ein und rückt in der linken Verteidigungshaltung an Ukes rechte Körperseite heran; gleichzeitig schiebt Tori die rechte Hand von vorn tief zwischen Ukes Beine und umfasst Ukes Gesäß; Tori zieht die linke Hand nach unten, schöpft Ukes Unterkörper mit der rechten Hand hoch und bringt Uke nach hinten zu Fall: Kodokan, „Sukui-nage (Handtechnik)“ (siehe oben), dritte Form
  • Hand zwischen die Beine schieben und am Oberschenkel hochschöpfen: Kodokan, „Judo – Liste der Technikbezeichnungen“ (siehe oben)
  • Sich gerade nach hinten fallen lassen ergibt Tani-otoshi, im Stand herunterwerfen ergibt Sukui-nage: Kodokan, „Sukui-nage (Handtechnik)“ (siehe oben), erste Form
  • Behandlung des Aufladens und geraden Abtauchens nach hinten: Erklärung des Japanischen Judoverbands zu den Regeländerungen, S. 6 (unter Abschnitt 8)
  • Jugendregeln: Quellen zu Abschnitt 8
  • Zusammenstellung der Sicherheitsbedingungen: Redaktion, auf Grundlage der genannten Quellen

Abschnitt 4: Worauf es ankommt

Abschnitt 5: Wann man es ansetzt

  • Ukes Harai-goshi zuvorkommen, beim Fassen, sehr ausgeprägte Rechtsauslage, Antworten auf Uchi-mata, Harai-goshi (Hane-goshi, Tsurikomi-goshi usw.) und O-soto-gari, Ausweichen vor Uchi-mata, abgewehrter Kata-guruma; „neuerdings als Randori-Techniken in Mode gekommen“: Kodokan, „Sukui-nage (Handtechnik)“ (siehe oben)
  • Zeit der Abfassung (Video von 1990, Buch von 1999): Kodokan, „Einleitung“ (siehe oben)
  • Sukui-nage (Te-guruma) als Technik des Go-no-sen: zwei Autoren (Namen nur auf Japanisch veröffentlicht), „Eine Betrachtung zu Kuzushi und Kake bei Sukui-nage (Te-guruma)“ (auf Japanisch; unsere Übersetzung), Research Journal of Budo 21(2): 111–112, 1988 (Tagungsbeitrag) https://doi.org/10.11214/budo1968.21.2_111

Abschnitt 6: Typische Fehler und ihre Korrektur

  • Eintreten in dem Moment, in dem Uke den linken Fuß zurückzieht, um in die stabile Ausgangshaltung zurückzukehren: Kodokan, „Sukui-nage (Handtechnik)“ (siehe oben), dritte Form
  • Hand an einem einzelnen Bein drückt meist um, eine Hand tief zwischen den Beinen schöpft meist hoch: Kodokan, „Kuchiki-taoshi (Handtechnik)“ (siehe oben), dritter Teil
  • Bezeichnung der Symptome, Merkmale zum Erkennen, als „unsere Einschätzung“ gekennzeichnete Ursachen und Korrekturen: Redaktion, auf Grundlage der genannten Quellen

Abschnitt 7: Varianten, ähnliche Techniken und Konter

  • Erste Form (drei Schritte zurück und Niederdrücken, seitlich hinter Uke gehen, linker Fuß hinter Ukes linke Ferse an deren Innenseite, beide Hände an der Rückseite beider Oberschenkel, linke Vorderseite der Hüfte an Ukes rechte Gesäßhälfte, Hochheben mit Schwung, Drehung nach links und Herunterschwingen, „die eigentliche, seit alters ausgeführte Form“, „Heute sieht man sie im Randori überhaupt nicht mehr“ und der vermutete Grund); zweite Form und ihre Anwendungen (Beugen über Uke, Auffassung der Arbeitsgruppe für Technikforschung); Anwendungen der dritten Form (O-soto-gari, Wechsel von Kata-guruma und Grenze der Bezeichnung); vierte Form (hinterer Gürtel und Hose, als Anwendung von Sukui-nage vorgestellt); Grenze zu Tani-otoshi: Kodokan, „Sukui-nage (Handtechnik)“ (siehe oben)
  • Definitionen von Tani-otoshi, Kuchiki-taoshi, Obi-otoshi, Morote-gari und Kata-guruma; kein Sukui-nage-gaeshi in der Liste der Konter: Kodokan, „Judo – Liste der Technikbezeichnungen“ (siehe oben)
  • Abgrenzung zu Kuchiki-taoshi: Kodokan, „Kuchiki-taoshi (Handtechnik)“ (siehe oben)
  • Obi-otoshi als Sukui-nage mit dem Gürtel: Kodokan, „Obi-Otoshi (hand technique)“ https://kdkjudo.org/en/techniques/obi-otoshi/
  • Abgrenzung zu Morote-gari (Uke hochheben und nach vorn herunterwerfen ergibt Sukui-nage): Kodokan, „Morote-Gari (hand technique)“ https://kdkjudo.org/en/techniques/morote-gari/

Abschnitt 8: Sukui-nage in den Wettkampfregeln

Abschnitt 9: Lernreihenfolge und Sicherheit

Abschnitt 10: Sukui-nage im Wettkampf

  • Liste der Wettkampfvideos und Rubrik der Judoka: International Judo Federation, Technikseite „sukui-nage“ (siehe oben)
  • Turniere in Europa 1999: Morio Suganami, Nobuyoshi Hirose, Mitsuru Nakamura und Naoya Maekawa, „A study on lost competitions of Japanese male judo players at Europe-A tournaments“ (Artikel auf Japanisch; englischer Titel wie bei J-STAGE), Research Journal of Budo 34(2): 13–21, 2001 https://doi.org/10.11214/budo1968.34.2_13
  • Wiedergegebener Bericht über die Weltmeisterschaften 2009: Keisuke Miyake, Toshihiro Takezawa, Kiyoshi Ito, Shinichiro Sato und Nobuyoshi Hirose, „Tactical actions of nage-waza effective for scoring in judo“ (Artikel auf Japanisch; englischer Titel wie bei J-STAGE), Research Journal of Budo 54(2): 103–113, 2022 https://doi.org/10.11214/budo.2110 . Der zitierte Bericht ist ein Artikel über die Weltmeisterschaften 2009 in der Zeitschrift „Kindai Judo“ 31(11), 2009 (Name des Autors nur auf Japanisch veröffentlicht), den wir nicht geprüft haben; der Artikel von 2022 gibt diesem Zitat in Einleitung und Diskussion unterschiedliche Literaturnummern
  • Mehr Sukui-nage gegen Kreuzgriffe: Konferenzbeitrag (Kurzfassung) von 2012 (unter Abschnitt 8)

Referenzvideos

Kodokan

IJF