01 / AUF EINEN BLICK
Ein Schärpen-Haltegriff, gedreht mit Blick zu den Beinen
Ushiro-kesa-gatame (後袈裟固, „umgekehrter“ oder „rückwärtiger“ Schärpen-Haltegriff) gehört zu den Osaekomi-waza (Haltegriffen), also zu den Haltetechniken innerhalb der Katame-waza (Bodentechniken). Die Definition der IJF ist kurz: ein Haltegriff ähnlich wie Kesa-gatame, „aber mit Blick zu den Beinen des Gegners statt zu seinem Kopf ausgeführt“ (aus dem englischen IJF-Text übersetzt). Diese veränderte Ausrichtung entscheidet, welche Seite deines Körpers Uke berührt, welche Teile Ukes frei sind und woher die Befreiung meistens kommt.
Unsere Festlegung: Uke liegt auf dem Rücken. Du, Tori, sitzt an Ukes rechter Seite und schaust zu Ukes Füßen, sodass deine linke Hüfte und deine linken Rippen an Ukes rechter Seite und Brust liegen. Ukes rechter Arm ist der nahe Arm, Ukes linker Arm der ferne Arm; Ukes Kopf ist hinter deinem Rücken. Auf dieser ganzen Seite bezeichnen „rechts“ und „links“ die Gliedmaße der jeweils genannten Person. Arbeitest du von Ukes linker Seite, spiegelt sich jede Anweisung.
Verglichen mit Kesa-gatame besteht der große Unterschied darin, dass kein Arm Ukes Kopf umschließt. Bei Kesa-gatame von derselben Seite greift Toris linke Hand laut IJF-Text den Judogi unter Ukes rechter Achsel, und Toris rechter Arm liegt hinter dem Nacken. Bei Ushiro-kesa-gatame arbeiten deine Arme stattdessen quer über Ukes Brust und Arme, und Ukes Kopf und Schultern sind hinter dir. Das schont den Nacken, bedeutet aber, dass Aufsetzen, Eindrehen hinter deinem Rücken und Drücken gegen deine Hüfte die Befreiungen sind, mit denen du ab der ersten Wiederholung rechnen musst.
Für wen diese Anleitung gedacht ist: für Judoka, die bereits Ne-waza (Bodenkampf) unter Aufsicht üben, verlässlich abklopfen und loslassen können und Kesa-gatame kennen; Anfänger sollten den Haltegriff zuerst bei einem Trainer lernen. Der Kodokan führt Ushiro-kesa-gatame als eigene Technik; sie ist keine andere Schreibweise von Kesa-gatame oder Kuzure-kesa-gatame.
02 / HALTEGRIFF & BEFREIUNGEN ANSEHEN
Zuerst die Blickrichtung ansehen, dann die Befreiungen
Offizielles Video auf YouTube ansehen, falls der Player nicht verfügbar ist.
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Beide Clips stammen vom Kodokan. Der erste zeigt den Haltegriff in der Reihe KODOKAN × IJF ACADEMY zu den 100 Techniken; der zweite ist die eigene Demonstration des Kodokan zu den Befreiungen aus diesem Haltegriff. Wir haben nur Identität, Herausgeber, Länge und Datum überprüft; die folgenden Durchgänge sind Fragen, die du beim Ansehen beantworten sollst, keine Zusammenfassung der Demonstration.
Durchgang 1: die Ausrichtung. Bevor du auf die Hände schaust, bestätige, in welche Richtung Tori blickt und welche Seite von Toris Rumpf Uke berührt. Notiere, ob die Demonstration von Ukes rechter oder linker Seite ausgeführt wird; ist es die linke, spiegle unsere Festlegung, bevor du vergleichst.
Durchgang 2: die beiden Arme. Finde, wo Ukes naher Arm im Verhältnis zu Toris Körper landet und wohin Toris andere Hand quer über Ukes Körper geht. Der IJF-Text legt diese Griffe nicht fest, also schreib auf, was du siehst, und bestätige es mit deinem Trainer.
Durchgang 3: die Basis. Schau auf Toris Beine: wie weit sie gespreizt sind, welches Bein näher an Ukes Beinen liegt und ob Toris Hüfte auf der Matte bleibt oder sich hebt.
Video zu den Befreiungen: Halte bei jeder Befreiung kurz vor dem Moment an, in dem sie gelingt, und benenne die erste Kontrolle, die sich verändert hat; Abschnitt 8 nennt die drei Befreiungswege, denen du sie zuordnen kannst, und Abschnitt 6 die Diagnose für jeden davon.
03 / WANN EINSETZEN?
Wo Ushiro-kesa-gatame in einen Austausch am Boden passt
Du hältst bereits Kesa-gatame, und Uke greift deine Beine an
Bei Kesa-gatame sind deine Beine nah an Ukes Füßen. Hakt Uke immer wieder in Richtung deines hinteren Beins, ist es eine vom Trainer vermittelte Möglichkeit, deine Hüfte zu Ukes Beinen zu drehen, vorausgesetzt, du behältst beim Drehen den nahen Arm. Hakt Uke dein Bein bereits ein, übergibt die Drehung das Bein womöglich einfach; befreie oder schütze es zuerst.
Du kommst an den Beinen vorbei, oder Uke dreht sich aus der Seitenkontrolle ein
Zwei Wege führen dazu, dass du an Ukes rechter Seite mit dem Rücken zum Kopf ankommst: ein Vorbeikommen an den Beinen, nach dem du zur Hüfte blickst, und ein Eindrehen aus Yoko-shiho-gatame, bei dem Uke den nahen Ellbogen zu dir zieht. Das Erkennungszeichen ist in beiden Fällen dasselbe: Ukes Knie sind von deiner Hüfte weg, und der rechte Ellbogen liegt noch außerhalb deiner Hüftlinie, nah genug, um ihn einzuklemmen. Trifft eines davon nicht zu, ist der Haltegriff noch nicht da (die Schritte stehen in Abschnitt 7).
Wann dieser Haltegriff die falsche Wahl ist
Setze ihn nicht ein, wenn Ukes Kopf und Schultern hinter dir schon von der Matte abgehoben sind, wenn der nahe Arm frei ist und sich an deiner Hüfte abstützt oder wenn du nur oben bleiben kannst, indem du dich auf Ukes Gesicht oder Nacken zurücklehnst. Stelle in diesen Fällen die Seitenkontrolle wieder her oder beginne den Durchgang neu.
04 / SO WIRKT DIE KONTROLLE
Fünf Teile, die Uke auf dem Rücken halten
Die Definition der IJF legt nur zwei Dinge fest: einen Haltegriff nach Art des Kesa und Tori mit Blick zu den Beinen. Die folgenden Griffe folgen der üblicherweise gelehrten Form von Ukes rechter Seite; vergleiche jeden Teil mit dem Kodokan-Clip und bestätige ihn mit deinem Trainer.
Naher Arm: Dein rechter Arm klemmt Ukes rechten Arm ein
Ukes rechter Arm liegt deinem Körper am nächsten. In der üblicherweise gelehrten Form hältst du diesen Arm an deiner rechten Seite fest und kontrollierst meist den Oberarm nah am Ellbogen, nicht nur Handgelenk oder Ärmelende. Die Aufgabe ist zu verhindern, dass der Ellbogen als Abstützung zwischen eure Körper kommt oder deine ferne Hüfte erreicht. Prüfung: Bitte Uke, den rechten Ellbogen nach unten zur eigenen Hüfte zu bringen. Rutscht er heraus, ohne dass sich dein Rumpf bewegt, sitzt die Kontrolle zu weit unten am Arm oder liegt zu locker an deiner Seite. Streck den Arm nicht quer über deinen Körper (siehe das letzte Problem in Abschnitt 6).
Ferne Seite: Dein linker Arm greift quer über die Brust
Dein linker Arm führt quer über Ukes Brust zur fernen Seite (Ukes linker Seite). Er kann unter Ukes linkem Arm hindurch zum Gürtel oder zur Seite der Jacke gehen oder diesen Arm auf andere Weise kontrollieren; prüfe, welche Version der Kodokan-Clip und dein Trainer nutzen. In jedem Fall verhindert der linke Arm, dass sich Uke von dir wegdreht und dass der ferne Arm über deinen Rücken kommt. Prüfung: Kann Uke die linke Schulter von der Matte heben, während dein Arm aufliegt? Wenn ja, ruht dein Unterarm nur auf Uke, statt die ferne Seite mit deinem Rumpf zu verbinden.
Rumpf: Deine linken Rippen und dein Rücken legen sich auf Ukes Brust
Weil du zu den Beinen blickst, besteht der Kontakt aus der linken Seite und der Rückseite deines Brustkorbs an Ukes rechter Brust und Seite, nicht aus deiner Brust an seiner. Lehn dich leicht nach hinten in Uke hinein, sodass sich das Gewicht zwischen diesem Kontakt und deiner Hüfte auf der Matte verteilt. Prüfung: Sitzt du ganz aufrecht, kann Uke leicht atmen, anheben und sich drehen. Spürt Uke dein Gewicht auf dem Gesicht oder dem Hals, hast du dich zu weit zurückgelehnt und hältst den Rumpf nicht mehr.
Hüfte und Beine: eine breite Basis, die sich drehen kann
Sitz mit der Hüfte nah an Ukes Seite und spreize die Beine so weit, dass sie ein Abrollen in beide Richtungen verhindern, zu deinem Rücken hin oder über deine Vorderseite. Ein Bein liegt näher an Ukes Beinen; halte dieses Knie gebeugt und behalte es im Blick. Prüfung: Lass Uke eine langsame, vereinbarte Brücke machen. Schaukelst du und stützt dich mit einer Hand auf der Matte ab, ist deine Basis zu schmal oder deine Hüfte zu weit von Uke entfernt. Erreichen Ukes Füße dein näheres Bein ohne große Mühe, liegt dieses Bein zu nah.
Kopf und Augen: die Beine beobachten, den Kopf spüren
Du blickst zu Ukes Hüfte und Beinen, also siehst du einen Angriff auf die Beine kommen, aber nicht das Aufsetzen hinter dir. Halte den Kopf so weit oben, dass du Ukes Hüfte lesen kannst, und nutze den Kontakt an deinem Rücken, um das Heben der Schultern zu spüren. Prüfung: Lass Uke in einem kooperativen Durchgang mit einem Aufsetzen beginnen. Hast du es über deinen Rücken gespürt, bevor die Schultern von der Matte frei waren?
05 / KERNPUNKTE
Vier Hinweise zum Timing, jeder mit einer Prüfung
Abschnitt 4 beschreibt, wohin jeder Teil gehört. Diese Hinweise betreffen Reihenfolge und Antwort: was du zuerst tust und was jede Bewegung Ukes bei dir auslösen sollte.
- Klemme den nahen Ellbogen ein, bevor deine Hüfte aufsetzt. Der rechte Arm nimmt Ukes rechten Oberarm, während du dich noch drehst; die linke Hüfte setzt sich erst danach hinein. Prüfung: Frag Uke über eine Reihe kooperativer Einstiege, ob der Ellbogen in dem Moment, in dem deine Hüfte seine Seite berührte, jemals frei war.
- Antworte auf die Brücke, indem du die Basis bewegst, nie, indem du dich mit der einklemmenden Hand abstützt. Mach die Basis breiter und verlagere sie zur Brücke hin, während der rechte Arm auf dem nahen Arm bleibt. Prüfung: Ein Beobachter schaut bei einer vereinbarten Brücke nur auf deine rechte Hand; berührt sie die Matte, wurde der Arm losgelassen.
- Behandle Ukes Hüfte, die sich zu dir dreht, als Signal für die Beine. Dreh dein näheres Knie weg, während sich die Hüfte dreht, bevor die Füße ankommen. Prüfung: Filme vom Fußende und vergleiche das Bild, in dem sich die Hüfte zu drehen beginnt, mit dem Bild, in dem sich dein Bein bewegt.
- Sind zwei Kontrollen verloren, wechsle den Haltegriff, statt zu reparieren. Eine verlorene Kontrolle lässt sich an Ort und Stelle wiederherstellen; zwei (zum Beispiel naher Arm und Rumpfkontakt) bedeuten den Zweig aus Abschnitt 7 für diese Reaktion. Prüfung: Der Trainer benennt den Durchgang, in dem du nach dem zweiten Verlust weiter zugedrückt hast.
Die Prüfungen sind bewusst Rückmeldungen von Uke oder einem Beobachter: Bei diesem Haltegriff blickt der Obenliegende vom Kopf weg, deshalb fühlt sich Tori oft sicher, während Uke hinter ihm schon eine Schulter hebt.
06 / PROBLEME & KORREKTUREN
Warum Ushiro-kesa-gatame bricht
Benenne die erste Kontrolle, die sich verändert hat, nicht das Letzte, was geschehen ist, und teste jede Anpassung mit demselben Partner, einer einzigen Befreiung und vereinbartem Widerstand.
„Uke setzt sich hinter meinem Rücken auf.“
Mögliche Ursachen: Womöglich liegt dein Rumpfkontakt zu tief, nah an Ukes Bauch, sodass die Schultern frei sind; du sitzt aufrecht, ohne dich zurückzulehnen; oder der Arm auf der fernen Seite hält die linke Schulter nicht unten. So unterscheidest du sie: Schau vom Kopfende aus zu. Heben sich Ukes Kopf und Schultern gemeinsam, während dein Rücken auf Ukes Bauch liegt, ist der Kontakt zu tief. Kommt eine Schulter (meist die ferne) zuerst hoch, schau dir deinen linken Arm an.
Anpassung: Schieb deine Hüfte und den Kontakt an deinem Rücken nach oben zu Ukes Achsellinie und lehn dich dann wieder zurück. Auswertung: Lege vorab eine Reihe von Durchgängen fest, in denen Uke mit vereinbartem Einsatz nur das Aufsetzen versucht; notiere, ob die Schultern von der Matte frei kamen, wiederhole dann dieselbe Reihe aus deiner alten Position und vergleiche.
„Der nahe Arm kommt unter meiner Kontrolle heraus.“
Mögliche Ursachen: Womöglich hältst du Ärmelende oder Handgelenk, sodass Uke den Ellbogen beugt und herauszieht; dein rechter Arm klemmt zwar, aber deine Hüfte ist von Ukes Seite entfernt, sodass eine Lücke zum Durchziehen bleibt; oder du lässt los, um dich mit einer Hand abzustützen, wenn Uke eine Brücke macht. So unterscheidest du sie: Frag Uke, was sich zuerst bewegt hat, der Ellbogen oder der ganze Arm. Prüfe außerdem, ob deine rechte Hand den Arm während einer Brücke verlassen hat.
Anpassung: Beim Griff am Ärmelende verlege den Griff an den Oberarm; bei der Lücke schieb deine Hüfte heran, bis sie Ukes Seite berührt; beim Abstützen siehe den Hinweis zur Brücke in Abschnitt 5. Verändere nur das, was zur Ursache passt. Auswertung: Uke versucht nur, den Arm zurückzuholen. Zähle vor und nach der Veränderung die Durchgänge, in denen der Ellbogen deine Hüftlinie überquert.
„Uke macht eine Brücke, und ich kippe nach hinten.“
Mögliche Ursachen: Womöglich steht das Bein auf der Seite, zu der du fällst, zu eng; du lehnst dich so weit zurück, dass dein Gewicht auf Uke liegt statt neben ihm; oder du nimmst die Brücke mit steifen Armen auf. So unterscheidest du sie: Achte auf die Richtung. Kippst du zu deinem Rücken hin (zu Ukes Kopf), bedeutet das meist zu viel Rücklage; kippst du über deine Vorderseite, kann dich das vordere Bein nicht auffangen.
Anpassung: Mach entweder die Basis auf der Seite breiter, zu der du gekippt bist, oder verringere die Rücklage etwas; nicht beides auf einmal. Auswertung: eine feste Anzahl vereinbarter langsamer Brücken, dann dieselbe Anzahl mit etwas höherem Einsatz; notiere, ob du dich mit einer Hand abgestützt hast.
„Ukes Beine erwischen mein vorderes Bein.“
Mögliche Ursachen: Womöglich ist dein näheres Bein zu Ukes Füßen hin gestreckt; deine Hüfte ist beim Hinsetzen nach unten zu Ukes Taille gewandert; oder du hast auf den Oberkörper geschaut und verpasst, dass sich Ukes Hüfte zu dir dreht. So unterscheidest du sie: Eine Aufnahme vom Fußende zeigt, ob das Bein erreichbar war, bevor sich Uke bewegt hat, oder erst erreichbar wurde, weil du gerutscht bist.
Anpassung: War das Bein von Anfang an erreichbar, zieh den näheren Fuß hinter deine Hüfte zurück, damit das Knie gebeugt bleibt; bist du gerutscht, setz deine Hüfte neu an Ukes Rippen statt an der Taille. Ist das Bein bereits eingeklemmt, nutze die Befreiung, die dein Trainer gelehrt hat; dreh ein eingeklemmtes Knie nie heraus, während Gewicht darauf liegt. Auswertung: Uke versucht aus einer festen Ausgangsposition nur, dein Bein mit den Füßen zu erreichen, und du zählst die ersten Kontakte.
„Uke sagt, der eingeklemmte Ellbogen oder die Schulter tut weh.“
Mögliche Ursachen: Womöglich ist der nahe Arm quer über deinen Körper gestreckt oder gegen das Gelenk gebeugt; oder deine Rücklage drückt in die Schulter statt auf die Brust. Reaktion: Lass sofort los, wenn Uke abklopft oder etwas sagt, und baue den Haltegriff dann unter den Augen des Trainers neu auf. Ein Abklopfen wegen Gelenkschmerzen bedeutet, dass aus dem Haltegriff ein Armhebel geworden ist, dessen Übung niemand vereinbart hat, nicht dass der Haltegriff funktioniert hat.
07 / EINSTIEGE & WECHSEL DES HALTEGRIFFS
Hineinkommen und den Haltegriff wechseln, wenn Uke reagiert
Jeder Zweig beginnt kooperativ: Uke zeigt die genannte Reaktion auf Aufforderung und wählt die Reaktion erst später frei.
IN USHIRO-KESA-GATAME HINEIN
Kesa-gatame → Ushiro-kesa-gatame, wenn Uke nach deinen Beinen greift
Ausgang: Kesa-gatame von Ukes rechter Seite, wie die IJF es beschreibt: deine linke Hand greift den Judogi unter Ukes rechter Achsel, dein rechter Arm liegt hinter dem Nacken. Reaktion: Uke dreht die Hüfte zu dir, und die Füße beginnen, nach deinem hinteren Bein zu greifen. Nächste Aktion: Halte den nahen Arm an deinem Körper, während du dich auf der Hüfte zu Ukes Beinen drehst. Dein rechter Arm kommt hinter dem Nacken hervor und nimmt Ukes rechten Oberarm, bevor deine linke Hand unter der Achsel loslässt; dann greift dein linker Arm quer über die Brust. Nimm nie beide Hände gleichzeitig vom nahen Arm und bewege deine Beine beim Drehen von Ukes Füßen weg. (Dieser Handwechsel ist unsere Lesart der beiden Ausrichtungen, keine belegte Abfolge; prüfe ihn mit deinem Trainer.) Abbruch: Hat Ukes Fuß dein Bein schon eingehakt oder kommt der nahe Arm während der Drehung frei, brich ab und beginne neu.
IN USHIRO-KESA-GATAME HINEIN
Vorbeikommen auf der rechten Seite → mit Blick zu den Beinen durchsetzen
Ausgang: Du bist auf Ukes rechter Seite mit Brustkontakt an den Beinen vorbeigekommen. Reaktion: Uke dreht sich zu dir und zieht den rechten Ellbogen heran, um deine Hüfte zu blockieren. Nächste Aktion: Liegt der Ellbogen noch außerhalb deiner Hüfte, klemm ihn mit dem rechten Arm ein und setz deine linke Hüfte an Ukes Seite, mit Blick zu den Beinen. Greif dann mit dem linken Arm hinüber. Abbruch: Ist der Ellbogen oder ein Knie schon zwischen euch, bleib in der Seitenkontrolle und arbeite gegen die Abstützung.
AUS USHIRO-KESA-GATAME HERAUS
Ushiro-kesa-gatame → Kesa-gatame, wenn Uke an deinem Rücken arbeitet
Ausgang: der Haltegriff wie beschrieben. Reaktion: Uke drückt mit der fernen Hand gegen deinen Rücken oder versucht, sich hinter dir aufzusetzen, und von Ukes Beinen geht keine Gefahr aus. Nächste Aktion: Dreh dich in die andere Richtung, sodass du zu Ukes Kopf blickst. Dein rechter Arm führt hinter dem Nacken herum zum Judogi hinter der Schulter, und deine linke Hand nimmt den Judogi unter Ukes rechter Achsel, wie in der Beschreibung der IJF zu Kesa-gatame. Abbruch: Hat sich Uke schon über deine Schulter hinaus aufgesetzt, gibt die Drehung Uke womöglich deinen Rücken; stelle stattdessen eine obere Position wieder her.
AUS USHIRO-KESA-GATAME HERAUS
Ushiro-kesa-gatame → Kopfende, wenn Uke sich aufsetzt
Ausgang: der Haltegriff, mit deinem linken Arm quer über Ukes Brust. Reaktion: Uke hebt die Schultern und dreht sich zu deinem Rücken ein. Nächste Aktion: Du blickst schon zu den Füßen, wie bei den Haltegriffen am Kopfende. Schieb deine Hüfte um Ukes Kopf herum, während dein Rücken an der Brust bleibt, und nutze deinen linken Arm unter der fernen Schulter für einen Gürtelgriff, mit dem Ziel Kami-shiho-gatame, oder klemm den nahen Arm von oben ein für Kuzure-kami-shiho-gatame. Abbruch: Hebt sich dein Rücken beim Herumschieben von Uke ab, setzt sich Uke meist in die Lücke auf. Brich in frühen Durchgängen an dieser Stelle ab und wiederhole das Herumschieben.
AUS USHIRO-KESA-GATAME HERAUS
Ushiro-kesa-gatame → Seitenkontrolle, wenn Ukes Hüfte eindreht
Ausgang: der Haltegriff. Reaktion: Uke dreht die Hüfte zu dir und bringt ein Knie zu deinem Rücken oder deiner Hüfte hoch. Nächste Aktion: Dreh deine Brust nach unten auf Ukes Brust und nimm die Beine zurück, in Richtung Yoko-shiho-gatame. Die Kontrolle des nahen Arms muss beim Drehen meist aufgegeben werden; stelle die neuen Kontrollen her, bevor du sie löst. Abbruch: Liegt ein Knie ganz quer über deinem Bauch, ist Uke zurück in der Beinabwehr („Guard“); beginne neu.
08 / BEFREIUNGEN & KONTER
Befreiung aus einem Haltegriff, der den Kopf frei lässt
Vorbeugen: den nahen Ellbogen behalten und das Durchsetzen verhindern
Für Uke ist der beste Moment, bevor sich Tori festsetzt: Halte den rechten Ellbogen eng an deinen eigenen Rippen, während Tori herumkommt, und dreh dich zu Tori, bevor Toris Hüfte ankommt.
Befreiung: Kopf und Schultern nutzen, die frei sind
Ushiro-kesa-gatame kontrolliert deinen Kopf nicht, deshalb ergeben sich die Befreiungswege daraus, was Tori erreichen kann und was nicht. Jeder Weg greift eine Kontrolle an und wird durch einen bestimmten Fehler Toris geöffnet:
- Schultern hoch hinter Tori. Greift den Rumpfkontakt an. Geöffnet wird er, wenn Toris Rücken auf deinem Bauch statt auf deiner Brust liegt oder wenn Tori aufrecht sitzt. Zuerst muss deine ferne (linke) Schulter von Toris linkem Arm frei sein.
- Den nahen Arm zurückholen, dann eindrehen. Greift das Einklemmen deines rechten Arms an. Geöffnet wird er, wenn Tori Handgelenk oder Ärmelende hält oder wenn Toris Hüfte von deiner Seite entfernt ist. Sobald der Ellbogen zwischen den Körpern ist, wird das Drehen zu Tori möglich.
- Mit den Beinen zu Toris näherem Bein. Greift die Basis an. Geöffnet wird er, wenn Toris näheres Bein zu deinen Füßen hin gestreckt ist oder Toris Hüfte nach unten zu deiner Taille gewandert ist.
Ordne beim Ansehen des Kodokan-Clips zu den Befreiungen jede Befreiung, die du siehst, einem dieser Wege zu oder notiere, dass sie zu keinem passt, und frag deinen Trainer, welche du zuerst lernen sollst. Eine Brücke, die keinen dieser Wege öffnet, ermüdet dich meist nur.
Konter: Toris Rücken liegt offen
Weil Tori von deinem Kopf wegblickt, kann ein gelungenes Aufsetzen dich hinter Toris Rücken bringen, statt dich nur zu befreien. Daraus eine Umkehr oder eine Position am Rücken zu machen, ist eine eigene Fertigkeit, die eigenen Unterricht braucht; sie sollte nie damit abgeschlossen werden, dass du Toris Kopf oder Nacken nach hinten ziehst.
Sicher abbrechen
Für Tori: Sind Ukes Schultern frei und drehen ein, ist dein Rücken das Ziel; wechsle den Haltegriff (Abschnitt 7), statt dich stärker zurückzulehnen. Für Uke: Ein eingeklemmtes Knie herauszureißen oder einen eingeklemmten Arm gegen das Gelenk freizuzwingen, sind keine Befreiungen, die man übt.
09 / ÜBERGÄNGE ZWISCHEN HALTEGRIFFEN
Was zu tun ist, wenn sich die Position verändert
Uke befreit den nahen Arm, bleibt aber flach liegen
Ukes zurückgeholter rechter Arm liegt jetzt neben deiner linken Hüfte und kann sie wegdrücken oder über deinen Rücken zu deiner fernen Schulter greifen. Klemm entweder den Oberarm mit deinem rechten Arm wieder ein und behalte dabei die Rücklage, oder dreh deine Brust nach unten in die Seitenkontrolle, bevor sich Ukes Arm beim Drücken streckt. Wer mit freiem Arm sitzen bleibt, überlässt Uke das Eindrehen.
Uke dreht sich weg auf die linke Seite
Dein linker Arm quer über der Brust ist das Einzige, was diese Drehung verhindert. Dreht sich Uke trotzdem, folge mit der Brust auf die Rückseite von Ukes Schultern und nutze eine vom Trainer gelehrte Umdrehtechnik; zieh Uke nie am Kopf zurück.
Uke setzt sich hinter dir auf
Besteht noch Kontakt, gilt der Zweig zum Kopfende aus Abschnitt 7. Hat sich Uke schon über deine Schulter hinaus aufgesetzt, gibt es keinen Haltegriff mehr zu retten: Dreh dich zu Uke, damit dein Rücken nicht mehr offen liegt, und behandle den Austausch als neuen Griffkampf oder als Neubeginn, wie für den Durchgang vereinbart.
Uke klemmt ein Bein ein
Behalte die Kontrolle des Oberkörpers, befreie das Bein mit einer vom Trainer vermittelten Aktion und baue neu auf. Ob ein Kampfrichter den Haltegriff noch zählen würde, ist eine Regelfrage für deinen Trainer.
Hebel- und Würgetechniken liegen außerhalb des Rahmens dieser Seite. Der nahe Arm wird an deinem Körper gehalten, doch daraus einen Hebel wie Ude-garami zu machen, ist eine eigene Technik, deren Regeln (einschließlich etwaiger Grenzen für Altersklassen) gesondert geprüft werden müssen und die in ihrer eigenen Anleitung studiert wird.
10 / POSITIONSDURCHGÄNGE
Vom statischen Haltegriff zu einer Wahl
Den Haltegriff aufbauen und beschreiben
Kooperativ. Tori baut den Haltegriff von Ukes rechter Seite auf; Uke meldet, wo das Gewicht zu spüren ist. Weiter, wenn beide Partner die Kontrolle des nahen Arms, die Kontrolle der fernen Seite und den Rumpfkontakt benennen können und der Trainer geprüft hat, dass der Nacken frei ist.
Eine Befreiung bei geringem Widerstand
Uke nutzt eine vom Trainer gewählte Befreiung aus der Kodokan-Referenz. Tori antwortet nur mit Basis und Rücklage, ohne den Haltegriff zu wechseln. Weiter, wenn Tori in den meisten Durchgängen sagen kann, welche Kontrolle die Befreiung zuerst angegriffen hat.
Zwei Befreiungen, Uke wählt
Uke wählt zwischen dem Aufsetzen hinter Tori und einer Befreiung über die Beinseite. Weiter, wenn Toris erste Antwort nach Urteil des Trainers meistens zur Bedrohung passt.
Durchgänge von Haltegriff zu Haltegriff
Tori darf zu Kesa-gatame, zu einem Haltegriff am Kopfende oder in die Seitenkontrolle wechseln (Abschnitt 7). Uke punktet, wenn er die Schultern hochbringt, den Arm befreit oder das Bein erwischt. Ein Wechsel zählt für Tori nur, wenn der nahe Arm oder der Rumpfkontakt ihn überstanden hat. Weiter, wenn Tori ohne Aufforderung bei Druck auf den Rücken Kesa-gatame und beim Aufsetzen das Kopfende wählt.
Einstiege gegen einen verteidigenden Uke
Beginnt mit dem Vorbeikommen an den Beinen oder aus Kesa-gatame, nicht aus einem fertigen Haltegriff. Uke verteidigt den nahen Ellbogen, bevor Tori durchsetzt. Hält Tori in Stufe 3 gut, klemmt hier aber selten den Ellbogen ein, sollte der nächste Block den Einstieg trainieren, nicht den Haltegriff.
Vereinbart vor jedem Durchgang: Ausgangsposition, erlaubte Befreiungen, was den Durchgang beendet (Befreiung, Wechsel des Haltegriffs, Abklopfen oder eine vom Trainer festgelegte Zeit) und die Abbruchbedingungen: ein Abklopfen oder ein gesprochenes Abbruchzeichen (sofort loslassen), Schmerzen oder ein eingeklemmtes Knie oder ein eingeklemmter Arm. Die Länge eines Durchgangs ist eine Trainingsvorgabe, keine offizielle Osaekomi-Zeit; prüfe die aktuellen Wettkampfzeiten mit deinem Trainer. Siehe auch die Anleitung zu Ne-waza-Übungen und den Ne-waza-Trainingsplan.
11 / WETTKAMPFAUFZEICHNUNGEN
Zwei Aufzeichnungen der IJF zum Studieren
Wir haben am 10. Oktober 2026 zwei Technikseiten von Athleten bei der IJF geprüft, die die Zuordnung Ushiro-kesa-gatame tragen. Überprüft: Jede Seite existiert, trägt die zitierte Überschrift, die die zugeordnete Aktion dem darin genannten Athleten zuschreibt, und führt den genannten Kampf. Nicht überprüft: was die Aufzeichnung zeigt, die Wertung, die Zeit und die Taktik. Wir haben die Aufzeichnungen nicht angesehen, deshalb bietet dieser Abschnitt Fragen zum Ansehen, keine Analyse.
Cerić gegen Kim, Grand Slam Düsseldorf 2020
Die IJF-Seite mit der Überschrift „Ushiro-kesa-gatame by CERIC Larisa“ („Ushiro-kesa-gatame von Larisa Cerić“) führt den Kampf zwischen Larisa Cerić (BIH) und Ha-yun Kim (KOR) beim Grand Slam Düsseldorf 2020 unter dieser Technikzuordnung.
Korrel gegen Sapargaliyev, Grand Slam Baku 2024
Die IJF-Seite mit der Überschrift „Ushiro-kesa-gatame by KORREL Michael“ („Ushiro-kesa-gatame von Michael Korrel“) führt den Kampf zwischen Michael Korrel (NED) und Adilet Sapargaliyev (KAZ) beim Grand Slam Baku 2024 unter dieser Technikzuordnung.
Fragen für die Aufzeichnungen
- Ankunft: Kam der Haltende schon mit Blick zu den Beinen an, oder drehte er sich aus einer Position mit Blick zum Kopf? Falls er sich drehte: Blieb der nahe Arm während der Drehung eingeklemmt?
- Naher Arm: Wo ist der nahe Ellbogen des Untenliegenden, sobald Osaekomi angesagt ist, und bewegt er sich während des Haltegriffs?
- Der freie Kopf: Versucht der Untenliegende, sich aufzusetzen oder hinter dem Haltenden einzudrehen, und wie verändert der Haltende als Antwort Rücklage oder Hüftposition?
- Beine: Verändert sich während des Haltegriffs die Beinposition eines der beiden, und nimmt der Haltende ein Bein von den Füßen des Untenliegenden weg?
- Grenzen: Schreib „unklar“ zu allem, was die Kamera nicht zeigt.
Nutze die Checkliste zur Auswertung von Wettkampfvideos, um Beobachtung und Deutung auseinanderzuhalten. Für historische Kämpfe galten die damaligen Regeln.
12 / VARIANTEN & VERWANDTE HALTEGRIFFE
Drei Kesa-Haltegriffe, die nicht austauschbar sind
| Haltegriff | Tori blickt zu | Was kontrolliert wird | Hauptgefahr, mit der du rechnen musst |
|---|---|---|---|
| Kesa-gatame | Ukes Kopf | Toris linke Hand greift den Judogi unter Ukes rechter Achsel; rechter Arm hinter dem Nacken zum Judogi hinter der Schulter (IJF) | Einklemmen eines Beins und eine Brücke zu Toris Kopfseite |
| Kuzure-kesa-gatame | Ukes Kopf | In der Anleitung gewählte Form: naher Arm von Toris linkem Arm gehalten; Toris rechter Arm durch Ukes linke Achsel (ferner Unterhaken) statt um den Nacken | Der nahe Ellbogen kommt als Abstützung zurück, dann das Eindrehen zu Tori |
| Ushiro-kesa-gatame | Ukes Beine | Naher Arm an Toris Seite; ferne Seite durch Toris linken Arm quer über die Brust; Rücklage des Rumpfes auf der Brust | Aufsetzen und Eindrehen hinter Toris Rücken; Zurückholen des Arms |
Warum die Richtung zählt: Mit Blick zu den Beinen siehst du Ukes Hüfte und hältst deine Beine von Ukes Füßen fern, lässt aber den Kopf hinter dir frei; Kesa-gatame geht den umgekehrten Kompromiss ein, und deshalb funktionieren die beiden als Paar.
Nicht dasselbe wie Kuzure-kesa-gatame: Beide schicken einen Arm zu Ukes ferner Seite statt um den Nacken. Bei Kuzure-kesa-gatame ist es Toris rechter Arm, mit Blick zum Kopf; hier ist es Toris linker Arm quer über die Brust, mit Blick zu den Beinen, während der rechte Arm den nahen Arm hält. Steht in deinen Notizen nur „ferner Unterhaken“, halte auch fest, in welche Richtung du geblickt hast.
Griffvarianten: Die linke Hand kann zum Gürtel, zur Jacke oder zu Ukes fernem Arm gehen. Notiere, wohin, denn jede Variante verändert, wie sich Uke wegdrehen kann.
Informelle Namen: Im Englischen sind „reverse scarf hold“ (wörtlich: umgekehrter Schärpen-Haltegriff) und „reverse kesa“ gängige Bezeichnungen. Der Grappling-Begriff „reverse side control“ (umgekehrte Seitenkontrolle) benennt weder die Griffe noch einen anerkannten Haltegriff.
13 / DEIN NÄCHSTES TRAINING
Herausfinden, wo die Befreiung beginnt
Aufgabe: sechs kurze Positionsdurchgänge aus dem Haltegriff, von Ukes rechter Seite. Uke nutzt eine vom Trainer gewählte Befreiung mit vereinbartem Einsatz. Tori darf Basis und Rücklage anpassen, wechselt aber nicht den Haltegriff.
- Aufzeichnen
- Für jeden Durchgang: erste verlorene Kontrolle (naher Arm / ferne Seite / Schultern hoch hinter dir / Basis gekippt / Bein erreicht) und Ergebnis (gehalten / befreit / abgebrochen).
- Frage an den Trainer
- „Liegt mein Kontakt an Ukes Brust an der richtigen Stelle, oder verliere ich zuerst den nahen Arm?“
- Nächste Entscheidung
- Überwiegt eine Ursache, behebe genau diese im nächsten Block. Übersteht der Haltegriff jetzt die erste Befreiung, nimm die zweite hinzu (Stufe 3).
Anschauungsbeispiel, keine echten Trainingsdaten: „Sechs Durchgänge gegen das Aufsetzen. In vier kamen Ukes Schultern hinter mir hoch, während mein Rücken auf Ukes Bauch lag. In zwei habe ich gehalten. Nächster Block: gleiche Befreiung, ich schiebe meine Hüfte bis zur Achsellinie hoch, bevor ich mich zurücklehne, und der Trainer schaut vom Kopfende aus zu.“
Bewahre die Aufzeichnung bei deinen übrigen Trainingsnotizen auf, mit der Vorlage für das Trainingstagebuch oder in Judo AI: Halte die erste verlorene Kontrolle fest, nicht die Haltedauer.
14 / QUELLEN & PRÜFUNG
Quellen, Autorschaft und Prüfung
- Kodokan: Names of Judo Techniques (Name und Einordnung)
- IJF: Definition von Ushiro-kesa-gatame; IJF: Definition von Kesa-gatame (Vergleich)
- Kodokan-Videos SBapox2M2dE und 4QuzAAucQsA (Identität, Länge und Datum überprüft; die Aktion wurde nicht Bild für Bild geprüft)
- IJF-Technikseiten der Athleten 721/217 und 9286/217 (nur Kampfliste)
Von Judo AI · Redaktionelle Prüfung der englischen Fassung: 10. Oktober 2026 · Deutsche Fassung: 13. Oktober 2026. Die Ausrichtung stammt aus der Definition der IJF. Die Arm- und Griffdetails in Abschnitt 4 folgen der üblicherweise gelehrten Form und sind zum Abgleich mit der Kodokan-Demonstration und deinem Trainer gekennzeichnet. Diagnosen, Zweige zum Wechsel des Haltegriffs und Durchgänge sind redaktionelle Vorschläge für das Üben unter Aufsicht, kein validiertes Protokoll. Bisher hat kein namentlich genannter Techniktrainer diese Seite geprüft. Deutsche redaktionelle Vorschau.
Regeln und Geltungsbereich: Dies ist eine Studienanleitung, kein Kampfrichterhandbuch. Die Haltezeiten, was als gültiges Osaekomi zählt, und die Einschränkungen für Altersklassen werden hier nicht angegeben; prüfe die aktuellen Regeln der IJF und der Veranstaltung mit deinem Trainer.
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